News-Archiv 10

Silvesterlauf Trier, 8 km, 31.12.2007

Zu recht spricht man von diesem Lauf als dem deutschen Sao Paulo. Die Stimmung am Streckenrand ist wirklich beeindruckend. Und gerade wenn man im letzten Lauf des Tages in die Dunkelheit hineinläuft bekommt das Ganze noch einen zusätzlichen Reiz. So war für mich die Zeit hier auch nur zweitrangig, mit 32:32 Minuten kam ich im Gesamtklassement auf Platz 87 und belegte bei meinem letzten Rennen in der M35 Platz 15. Außerdem war es mein letztes Rennen für meinen alten Verein, ab 2007 werde ich für den LC Duisburg an den Start gehen.

Cursa de Natale, Monte Carlo (MON), 10 km

Einen schöneren Saisonabschluss hätte ich mir wohl kaum aussuchen können, denn der Rundkurs durch das Füstentum an der Cote d'Azur gehört wohl zu den schönsten der Welt. Er beeinhaltet neben der kompletten Formel 1-Strecke noch zwei zusätzliche Schleifen, um auf die Gesamtdistanz zu kommen. Schnell ist die Strecke mit ihren zwei kräftezehrenden Anstiegen zwar nicht, aber dafür entschädigt die einmalige Kulisse. Vor allem die Passage vom Füstenpalast herunter in Richtung Hafen mit dem Blick auf das Panorama der Stadt ist kaum zu toppen. Mit 40:09 Minuten war ich schneller als erwartet, hier scheinen sich die Crossläufe der letzten Wochen doch ausgezahlt zu haben. Im Gesamtklassement kam ich damit auf Platz 157.

Nikolauslauf Neuss, 5 km, 02.12.2007

Es gibt Wettkämpfe, die bleiben einem lange in Erinnerung und solche, die man schnell wieder vergisst. Dieses Rennen gehört definitiv zu den letzteren. Ein relativ langweiliger und anspruchsloser Cross-Kurs rund um das Stadion und eine etwas chaotische Organisation machten diesen Lauf aus. Mit 20:51 Minuten lief ich in der M35 auf Platz 9

Grote Prijs van Vlaanderen, Roeselare (BEL), 6.4 km, 26.11.2006

Alle, die sich in der letzten Woche über die schwere Strecke von Darmstadt beklagt haben, die sollten einmal hier an den Start gehen, um zu erleben wie sich ein richtig anspruchsvoller Rundkurs anfühlt. Spätestens dann weiß man, warum Crossläufe in Belgien so einen legendären Ruf haben. Auch das Ambiente drumherum mit den vielen Zuschauern (die immerhin 6 Euro Eintritt zahlen mussten) und der Fernsehübertragung sucht hierzulande seinesgleichen. Das Leistungsniveau ist ebenfalls beachtlich, mit 29:07 Minuten kam ich auf Platz 65.

Darmstadt-Cross, 5.5 km, 19.11.2006

Noch nie habe ich in einem Wettkampfjahr so viele Rennen im Regen bestritten und auch dieser Lauf war komplett verregnet. Dementsprechend anspruchsvoll war auch die Strecke auf der Lichtwiese und so war ich froh, dass ich mich gegen die Langstrecke für einen Start auf der Mittelstrecke entschieden hatte. Doch auch hier war das Leistungsniveau ziemlich hoch, so dass ich mit 23:40 Minuten nur auf Platz 125 ins Ziel kam.

Warandeloop Tilburg (NL), 7.2 km, 12.11.2006

Dieser Lauf zählt zu den bedeutendsten Crossläufen in den Niederlanden und dementsprechend stark sind auch die Teilnehmerfelder besetzt. Obwohl die Topläufer einen eigenen Elitelauf hatten, war der Lauf der Männer-Hauptklasse vom Niveau so stark, dass ich die meisten anderen Läufer nur kurz nach dem Start und danach erst wieder nach dem Zieleinlauf zu sehen bekam. Dass mir unterwegs aber trotzdem nicht langweilig wurde, dafür sorgte schon die abwechslungsreiche Strecke, die mit langen schnellen Geraden, kurzen kräfteraubenen Hügeln, Baumstämmen als Hindernisse und einer Sandpassage alles zu bieten hatte, was man von einem Cross erwartet. In der Männer-Hauptklasse kam ich mit 31:33 Minuten auf Platz 44.

Scopias Cross, Tegelen (NL), 4.2 km, 05.11.2006

Weil es mit meiner momentanen Form und zu dieser Jahreszeit wenig Sinn macht, bei Straßenläufen auf Zeitenjagd zu gehen, werde ich den Rest des Jahres wohl dazu nutzen, um noch einige Crossläufe zu bestreiten. Bei meinem ersten Rennen im Gelände kam ich mit 17:14 Minuten auf Platz 22.

Straßenlauf Nettetal, 5 km, 28.10.2006

Nachdem mich eine Wadenverletzung, die ich mir zwei Tage nach dem Lauf in Duisburg zugezogen hatte, für mehrere Wochen in die Zuschauerposition befördert hatte (sogar auf den Berlin Marathon musste ich verzichten), war ich richtig froh, hier wieder an den Start gehen zu können. Nach der langen Pause war zwar nicht mit einer guten Zeit zu rechnen, aber viel wichtiger war mir, wieder ohne Probleme laufen zu können. Bei km 1 lag ich nach 3:43 Minuten noch auf dem vierten Platz, doch kurz danach kamen gleich zwei große Pulks an mir vorbei. Am Ende kam ich mit 20:10 Minuten auf Platz 14.

Bunerts Lichterlauf, Duisburg, 5 km, 16.09.2006

Da hatte ich mich gefreut, endlich mal wieder ohne Schmerzen in den Beinen trainieren zu können, schon setzte mich in dieser Woche eine Erkältung außer Gefecht. Zum Glück nur eine von der harmloseren Sorte, so dass ich nach ein paar Tagen Pause hier wieder an den Start gehen konnte. Und wenn es mit 19:39 Minuten auch nicht ganz so schnell ging, wie erhofft, war es doch ein erfolgreicher Lauf, denn in der Teamwertung kam ich mit dem Nike Running Team auf den zweiten Platz und durfte so endlich einmal wieder auf das Siegertreppchen klettern. In der Einzelwertung kam ich auf Platz 28.

Bawag Bank Grand Prix, Prag (CZE), 10 km, 10.09.2006

Einen langen Lauf über 2 1/2 Stunden sollte man eigentlich nicht zwei Tage vor einem Wettkampf machen, aber ich konnte es zeitlich nicht anders einrichten und im Hinblick auf den Berlin-Marathon zählt im Moment jeder Kilometer. So nahm ich es denn auch in Kauf, hier mit reichlich müden Beinen an der Startlinie zu stehen. Eine Strecke für Bestzeiten ist der leicht profililierte Kurs mit seinen Kopfsteinpflasterpassagen sowieso nicht, aber der beeindruckende Zieleinlauf in der historischen Altstadt entschädigt dafür. Mit 41:35 Minuten landete ich am Ende auf Platz 135.

Kö-Lauf Düsseldorf, 10 km, 03.09.2006

Nach dem Lauf von Kempen hatte ich schon Befürchtungen, ich müsste auf den Start beim Kö-Lauf verzichten. Doch in der Woche vor dem Start ließen die Beschwerden immer mehr nach und ich konnte sogar schon wieder einen langen Lauf machen, ohne am mich am nächsten Tag nur humpelnd fortbewegen zu können. Eine Zeit unter 40 Minuten war allerdings utopisch, dafür fehlte einfach in den letzten Wochen die Substanz im Training, aber mit 40:55 Minuten war ich auf Platz 109 (23. M35) immerhin über eine Minute schneller als in Kempen. Eine Schrecksekunde hatte ich zu überstehen, als in der vorletzten Runde eine Läuferin direkt vor mir stürzte und ich nur mit viel Mühe selbst einen Sturz vermeiden konnte.

Altstadtlauf Kempen, 10 km, 20.08.2006

Eigentlich wollte ich nach Berlin richtig intensiv in meine Marathonvorbereitung einsteigen, aber leider machten mein Knie und meine Wade mir so zu schaffen, dass ich meinen wöchentlichen Trainingsumfang auf Werte zurückfahren musste, die ich sonst mit einem einzigen längeren Dauerlauf erledigt hätte (so langsam werde ich wieder als Zielgruppe für Runner's World interessant). Trotzdem tat mir das Knie schon kurz nach dem Start wieder weh und und auf dem letzten Kilometer fing auch die Wade wieder an zu schmerzen. Und so war an eine schnelle Zeit nicht zu denken, nach 42:09 Minuten war ich froh, überhaupt bis ins Ziel gekommen zu sein. Erstaunlicherweise reichte diese Zeit sogar noch zu Platz 16 im Gesamteinlauf und zum vierten Platz in der M35. Einziges Highlight des Tages war die reichlich gefüllte Kekstüte von Sponsor DeBeukelaer, die im wahrsten Sinne des Wortes das Ganze ein wenig versüßte.

Citynacht Berlin, 10 km, 05.08.2006

Aufgrund von Problemen mit dem Knie und der Wade musste ich zuletzt etwas kürzer treten und sogar eine Woche mit dem Training ganz aussetzen (immerhin gut wenn zwei Sachen gleichzeitig kommen, so muss man nur einmal Pause machen). So war ich nicht sicher, ob ich eine Zeit unter 40 Minuten schaffen würde. Immerhin war es nicht mehr so heiß wie bei den letzten Rennen, dafür gab es unterwegs sogar Regen. Nachdem ich die erste Hälfte in ca. 19:30 min angelaufen war, fehlte mir noch die Tempohärte um auch auch auf der zweiten Hälfte des Rennens so schnell weiterzulaufen. Der Zeitverlust hielt sich aber in Grenzen und so war ich mit 39:45 Minuten auf Platz 241 eine ganze Minute schneller als im letzten Jahr.

Feriensportfest Erkelenz, 3000 Meter, 12.07.2006

Erst zum dritten Mal in meiner mittlerweile 17-jährigen Läuferkarriere startete ich bei einem Rennen auf der Bahn. Nur zwei Tage nach dem harten Rennen in Tessenderlo fehlte mir auf dem letzten Kilometer die Kraft in den Beinen um dem Führenden des Laufes, in dessen Windschatten ich bis dahin gelaufen war, noch folgen zu können und kam nach 11:13,51 Minuten ins Ziel.

The Classic, Tessenderlo (BEL), 10 km, 10.07.2006

Bei Temperaturen um 30 Grad war an schnelle Zeiten nicht zu denken, auch wenn sich die Sonne zum Rennen hinter einem Wolkenschleier versteckt hatte und nicht mehr direkt auf die Strecke brannte. Pech hatte ich dann an der ersten Wasserstelle, als ich zwar zwei Flaschen erwischt hatte, mir aber, nachdem ich mir den Inhalt der ersten zur Kühlung über den Kopf geschüttet hatte, die zweite, die ich trinken wollte aus der Hand rutschte. Trotzdem war ich mit 40:23 Minuten etwas schneller als im letzten Jahr und kam damit auf Platz 211.

Rheydter Citylauf, 5.2 km, 25.06.2006

Angesichts der krummen Streckenlänge und der tropischen Hitze verzichtete ich darauf, gleich vom Start weg voll auf Tempo zu laufen. Eine Taktik, die aufging, denn im Laufe des Rennens konnte ich mich immer weiter nach vorne kämpfen, den Sprung aufs Treppchen verpasste ich als Vierter in 20:22 Minuten aber knapp.

Darmstädter Stadtlauf, 5.2 km, 22.06.2006

In diesem Jahr war mein Rennen schon ganz früh im Zeitplan, was zur Folge hatte, dass noch die pralle Sonne aufs Pflaster brannte und so die Bedingungen deutlich schwieriger waren, als bei den Läufen später am Abend. Dennoch konnte ich mit 19:43 Minuten exakt die gleiche Zeit wie im letzten Jahr laufen, war mit Platz 49 aber einige Plätze weiter vorne als vor Jahresfrist.

Die Nacht von Borgholzhausen, 5 Meilen, 17.06.2006

Optimales Wetter, ein Paar nagelneue Nike Air Zoom Katana Racer und extra viel Motivation brachten in der Addition ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis bei diesem besonderen Lauf. Mit 30:56 Minuten war ich sogar ein paar Sekunden schneller als bei meinem letzten Lauf in Borgholzhausen vor zwei Jahren und kam damit auf Platz 63, in der M35 wurde ich Elfter.

Solinger Klingenlauf, 5 km, 15.06.2006

Mit 19:17 Minuten war ich deutlich schneller als im letzten Jahr, obwohl ich mich unterwegs ziemlich schlapp fühlte. So lief ich die beiden letzten der fünf zu laufenden Runden nur auf Platz halten und wurde so Sechster.

Citylauf Erkelenz, 10 km, 11.06.2006

Wie im Vorjahr wurde das Rennen in meiner Heimatstadt wieder zu einer echten Hitzeschlacht. So konnte ich meine Trainingseinheiten, die ich über Pfingsten beim eliterunning.de-Laufseminar in der Eifel zusammen mit dem Citylauf-Sieger Robert Kiprop absolviert hatte, noch nicht in eine schnelle Zeit umsetzen. Immerhin war ich aber mit 40:24 Minuten schneller als im letzten Jahr. Da das Teilnehmerfeld aber trotz der zeitgleich laufenden Fernseh-Übertragung von der Fußball-WM deutlich stärker war als vor Jahresfrist, landete ich auf Rang 21 einige Plätze weiter hinten, in der M35 wurde ich Fünfter. 

Monheimer Gänseliesellauf, 5 km, 26.05.2006

Bei meinem dritten Rennen innerhalb von sieben Tagen konnte ich meine dritte Saisonbestzeit verbuchen. Mit 18:48 Minuten blieb ich fast eine halbe Minute unter der bisherigen Bestzeit, die ich im April in Korschenbroich gelaufen war. Aber bei dem Regen, der pausenlos vom Himmel kam, war ein schnelles Rennen einfach die einzige Möglichkeit, um schnell wieder ins Trockene zu kommen. Als Zweiter der M35 erlebte ich endlich mal wieder eine Siegerehrung nicht nur als Zuschauer, im Gesamteinlauf war ich Zwölfter.

Sonsbecker Brunnenlauf, 10 km, 24.05.2006

Eigentlich ist die Strecke in der niederrheinischen Kleinstadt wie gemacht für schnelle Zeiten, aber leider spielte in diesem Jahr das Wetter nicht mit. Ungemütlich kalte Temperaturen, Wind der scheinbar überall nur von vorne kam, sowie ein sintflutartiger Regenschauer, der später sogar in Hagel überging waren alles andere als ideal um schnell zu laufen. Trotzdem konnte ich meine erst vier Tage alte Saisonbestzeit aus Neuss mit 39:26 Minuten nochmals unterbieten. Im Gesamtklassement landete ich Platz 45, in der M35 wurde ich Siebter. 

Neusser Sommernachtslauf, 10 km, 20.05.2006

Einst gehörte der Neusser Sommernachtslauf in Sachen Stimmung an der Strecke zum Besten was es in Deutschland gab. Bei der diesjährigen Ausgabe jedoch, die wegen der Fußball-WM rund einen Monat früher stattfand als normal, hatten nur wenige Zuschauer den Weg an den Streckenrand gefunden, manche Stimmungshochburgen der letzten Jahre waren gänzlich leer. Neben dem schlechten Wetter mit Sturm und Regen hatte wohl auch der zeitgleich stattfindende European Song Contest schuld daran, dass viele lieber zuhause vor dem Fernseher blieben. Davon unbeeindruckt konnte ich trotzdem eine ordentliche Leistung abliefern und meine Saisonbestleistung um sechs Sekunden auf 39:35 Minuten steigern, damit belegte ich in der M35 den sechsten Platz.

Stadtlauf Essen, 10 km, 14.05.2006

Es gibt sicher eine Menge Cityläufe, die schneller sind als dieser, denn die Essener Innenstadt ist alles andere als flach. Aber irgendwie kam ich mit dieser anspruchsvollen Strecke gut zurecht, denn mit 39:51 Minuten blieb ich gerade einmal zehn Sekunden über meiner Saisonbestzeit, die ich auf der schnellen Stecke beim Bayerkreuz-Lauf in Leverkusen gelaufen bin. Rund eine halbe Stunde nach dem Zieleinlauf ging ich dann noch einmal im Teamlauf über fünf Kilometer an den Start und blieb auch dort mit 19:54 Minuten noch einmal unter Vierer-Schnitt. 

25 km von Berlin, 07.05.2006

Nach den kühlen und regnerischen Läufen der letzten beiden Jahre fand der 25er diesmal wieder bei sommerlichen Temperaturen statt. Was für die Zuschauer, die für Berliner Verhältnisse nur relativ schwach an der Strecke vertreten waren, angenehm war, machte das Laufen natürlich nicht gerade einfacher. So reduzierte ich schon relativ früh mein geplantes Tempo und kam so ohne großen Zeitverlust auf der zweiten Streckenhälfte ins Ziel. Mit 1:49:xx Stunden war ich sogar schneller als im letzten Jahr, was ich auch der Tatsache zu verdanken hatte, dass die Strecke auf dem letzten Kilometer gegenüber dem vorigen Jahr deutlich entschärft worden war und fast nur noch bergab ins Stadion führte.

Residenzlauf Würzburg, 10 km, 30.04.2006

Dieses Rennen stand schon lange auf meiner Wunschliste, denn die beachtlichen Zeiten, die dort in der Spitze gelaufen wurden, ließen eigentlich auf eine schnelle Strecke schließen. Zu meiner Überraschung war der 2,5 km lange Parcours rund um die namensgebende Residenz zwar durchaus schön, aber keineswegs flach. Außerdem hatte ich bei rund 1500 Teilnehmern auf so einer kurzen Runde reichlich Mitläufer zu überrunden, was natürlich auch einige Sekunden kostete. So blieb ich am Ende mit 40:07 Minuten knapp über der 40-Minuten-Marke.

Boston Marathon, 42.2 km, 17.04.2006

Waren meine Zeiten in den letzten Wochen auf den kürzeren Distanzen eigentlich gar nicht so schlecht, so musste ich feststellen, dass man einen Marathon nicht so ohne weiteres ohne marathontypische Vorbereitung laufen kann. Vor allem nicht auf so einer anspruchsvollen Strecke wie in Boston. Obwohl ich mich im Tempo sehr zurückgehalten hatte, fühlten sich meine Beine nach der Hälfte der Distanz schon so an, wie bei manchem meiner Marathons im Ziel. Bereits bei km 25 musste ich zum ersten Mal eine Gehpause machen und es sollten noch einige folgen. Das Rennen aufzugeben wäre für mich aber nie in Frage gekommen und so kämpfte ich mich in 3:35:10 Stunden ins Ziel.

RTV Rijnmond Loop, Rotterdam (NL), 10 km, 09.04.2006

Weil ich als Nachmelder nur eine Startnummer für das Feld der Trimmläufer (ohne Zeitnahme) bekommen hatte, war die Zeit im Ziel nicht ganz so wichtig wie sonst. Außerdem wolle ich eine Woche vor meinem Start beim Boston Marathon möglichst kräfteschonend laufen. So gab ich nur auf dem ersten Kilometer Gas (3:30), um mich aus dem Gedränge nach dem Start herauszuhalten. Danach lief ich die Kilometer in knapp über 4 Minuten und kam nach 40:06 Minuten ins Ziel.

Korschenbroicher Citylauf, 5 km, 02.04.2006

Nachdem ich bei meinen letzten Wettkämpfen die Rennen immer eher vorsichtig angegangen war, versuchte ich es hier einmal wieder mit einem höheren Anfangstempo. 3:32 Minuten nach einem Kilometer und 7:09 nach zwei Kilometern zeigten, dass ich das Laufen doch noch nicht ganz verlernt habe. Allerdings fehlten mir am Ende die Kräfte, um das Tempo durchzuhalten, außerdem war durch die vielen Überrundungen kaum noch auf der Ideallinie zu laufen. Dennoch reichte es mit 19:15 Minuten auf Platz 12 zu einer Saisonbestleistung.

Venloop, Venlo (NL), 10 km, 26.03.2006

Eigentlich wollte ich ja bei den deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Herten-Bertlich starten, aber da man bei meinem Verein vergessen hatte, mich dafür zu melden, musste ich mir für dieses Wochenende ein anderes Rennen suchen. Für den City Pier City Halbmarathon in Den Haag war die Meldefrist aber schon abgelaufen und auch für den Lauf in Venlo war die Nachmeldung nur über 10 km möglich. Immerhin konnte ich mit einem starken Rennen zeigen, was ich drauf gehabt hätte, denn mit 39:42 Minuten war ich auf dem nicht einfachen Stadtkurs durch die niederländische Kleinstadt nur eine Sekunde langsamer als in Leverkusen. Zwischenzeitlich sah es zwar mal nach einer Endzeit von über 40 Minuten aus, doch mit einem letzten Kilometer in 3:39 Minuten sorgte ich dafür, dass ich doch deutlich unter dieser Marke blieb. Im Gesamteinlauf belegte ich Platz 19.

GVAC Loop, Veldhoven (NL), 15 km, 19.03.2006

Irgendwie scheint der Winter dieses Jahr gar nicht zu Ende zu gehen. Aber bei minus 2 Grad muss man halt einfach schnell laufen, um in kurzen Hosen unterwegs nicht zu frieren. So blieb ich am 5 km-Punkt mit19:28 Minuten unter meiner Saisonbestzeit für diese Distanz und die 10 km-Marke erreichte ich nach knapp über 40 Minuten. Allerdings war die Stecke dann ein gutes Stück zu kurz (wohl um den gleichen Zieleinlauf wie die Halbmarathonläufer, die eine Runde mehr zu laufen hatten, nutzen zu können). Denn so gut sich 57:40 Minuten auch anhören, eine Zeit um 1:01 Stunden wäre wohl eher realistisch gewesen.

Deutsche Crossmeisterschaften, Regensburg, 9.8 km, 11.03.2006

Noch nie bin ich ein Rennen auf einem so anspruchsvollen Parcours gelaufen. Mit Schnee, Eis, Matsch, tiefen Wasserlöchern, Sand und Strohballen als Hindernisse hatte die Strecke alles in sich, was Crosslaufen richtig mühsam macht. Und hier zeigte sich wieder einmal, dass mir das Laufen auf Asphalt deutlich mehr liegt, als in solchem Gelände. Immerhin schaffte ich in 51:03 Minuten mit Platz 51 meine beste Einzelplatzierung bei deutschen Meisterschaften.

Rund um das Bayerkreuz, Leverkusen, 10 km, 05.03.2006

Dass die Strecke auf dem Bayer-Werksgelände schnell ist, ist ja bekannt, aber in diesem Jahr konnte ich endlich auch wieder davon profitieren. Mit 39:41 Minuten schaffte ich erstmals seit einem dreiviertel Jahr wieder eine Zeit unter 40 Minuten. Dabei war ich das Rennen verhalten angegangen und hatte mich nicht vom hohen Anfangstempo meiner Mitläufer mitreißen lassen. Mit 19:33 war ich bei Halbzeit fast genauso schnell wie vor Wochenfrist im Ziel und konnte mein Tempo auf der zweiten Hälfte annähernd halten. Im Gesamtklassement belegte ich Platz 238, in der M35 kam ich auf Rang 58.

Straßenlauf Mönchengladbach-Hardt, 5 km, 25.02.2006

Es ist heutzutage nicht mehr alltäglich, dass in einem Fünf-Kilometer-Lauf mehr als ein Drittel des Teilnehmerfeldes unter 20 Minuten bleibt, vor allem dann, wenn noch ein Rennen über zehn Kilometer mit im Programm ist. Hier schafften es immerhin 52 der 145 Finisher, die Distanz in unter 20 Minuten zu laufen. Da ich nach den beiden Crossrennen meine Form noch nicht so recht einschätzen konnte, hatte ich mir diese Marke als Mindestziel gesetzt. Mit 19:29 Minuten blieb ich sicher darunter und kam damit auf Platz 45, in der M35 wurde ich Vierter. Damit konnte ich erstmals seit vielen Jahren bei diesem Rennen keinen Preis gewinnen, aber selbst mit meiner Bestzeit wäre ich nicht unter die Top 3 meiner Altersklasse gekommen.

Eurocross Diekirch (LUX), 10 km, 19.02.2006

Weil der "Cross Populaire" über 6,7 km in diesem Jahr nicht mehr im Programm war, musste ich zusammen mit den internationalen Topläufern über 10 km an den Start gehen. Immerhin hatte man die Runde etwas verlängert, so dass man "nur" fünf mal den steilen Berg hoch musste. Die Regenfälle der letzten Tage hatten aber dafür gesorgt, dass diese Passage wieder richtig schlammig war. Immerhin hatte ich im Gegensatz zum letzten Jahr die richtigen Spikes an, so dass ich trotz der längeren Distanz in schnellerem Tempo als vor Jahresfrist unterwegs war. Mit 48:19 Minuten kam ich auf Platz 70.

Cross an Romersmühle, Hückelhoven, 8.6 km, 11.02.2006

Die richtige Schuhwahl war wohl die größte Herausforderung bei diesem Rennen. Ein Teil der Strecke führte über rutschigen Untergrund, aber ein gut 50 Meter langes Asphaltstück machte den Einsatz von Spikes fast unmöglich. Mit dem Nike Zoom Waffle Racer, einem Cross-Spike ohne Metall-Dornen hatte ich wohl den optimalen Kompromiss gefunden. Damit lief ich in 37:11 Minuten auf Platz 19, in der M35 wurde ich Vierter.

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