| News-Archiv 9 |
Die weiteren Berichte aus der zweiten Saisonhälfte 2005 folgen in Kürze
The Classic, Tessenderlo (B), 10 km, 11.07.2005
Sommerliches Wetter sorgte zwar wieder für eine gigantische Zuschauerzahl am Streckenrand, allerdings waren die Temperaturen für schnelle Zeiten einfach zu hoch. So musste ich mich auf der Strecke, auf der ich meine drei schnellsten 10 km-Zeiten gelaufen bin, mit 40:48 Minuten und Platz 254 zufrieden geben.
The British 10k, London (GB), 10 km, 03.07.2005
20.000 Läufer gingen bei diesem Lauf durch die britische Hauptstadt an den Start. Trotz dieser Massen schaffte ich es aber, mir einen guten Startplatz zu sichern, gerade einmal zwei Meter hinter dem späteren Sieger Haile Gebrselassie. Die erste Hälfte lief ich in 19:35 Minuten an, doch auf dem Rückweg zum Ziel entlang der Themse machte sich der Gegenwind ebenso bemerkbar wie die Kilometer, die ich am Vortag zu Fuß bei meinen Sightseeing- und Shopping-Touren zurückgelegt hatte, so dass es mit 40:17 Minuten nicht zu einer Zeit unter 40 Minuten reichte.
Rheydter Citylauf, Möchengladbach-Rheydt, 5 km, 26.06.2005
Bei diesem Rennen beschränkte ich mich darauf, zusammen mit der ersten Frau zu laufen und überquerte nach 20:06 Minuten auf Platz 9 die Ziellinie.
Darmstädter Stadtlauf, 5.2 km, 22.06.2005
Mit gestrafftem Zeitplan und etwas geänderter Strecke präsentierte sich der Lauf in diesem Jahr. Obwohl ich befürchtet hatte, dass durch den frühen Start weniger Zuschauer an der Strecke sein würden, war sogar genau das Gegenteil der Fall. Voller war es auch auf der Strecke, da man die bisher getrenten Läufe der Hauptklasse und M30/35 zu einem Rennen zusammen gefasst hatte. Mit 19:43 Minuten kam ich auf Platz 54.
Citylauf Erkelenz, 10 km, 20.06.2005
Der Lauf durch meine Heimatstadt wurde mit Temperaturen über 30 Grad wieder zu einer echten Hitzeschlacht. Da konnten auch die Anfeuerungen von Freunden und Bekannten am Streckenrand nicht verhindern, dass es nur eine Zeit über 40 Minuten wurde. Da ich aber mit der Hitze wohl besser zurechtkam als viele meiner Mitläufer, lief ich mit 40:46 Minuten auf Platz 14 und konnte als Zweiter der M35 sogar zum ersten Mal seit 1999 hier wieder auf das Siegertreppchen klettern.
Citylauf Oelde, 10 km, 11.06.2005
Mit 39:46 Minuten konnte ich mein Ergebnis von Neuss noch einmal bestätigen. Im Gesamteinlauf belegte ich Platz 56, war mit Rang 5 in der M35 aber deutlich besser platziert und verfehlte damit nur knapp die Preisgeldränge.
Neusser Sommernachtslauf, 10 km, 06.06.05
Nach dem sommerlichen Intermezzo in der Vorwoche war es bei dieser Veranstaltung eher ungemütlich, wenngleich mein Lauf immerhin vom Regen verschont blieb. Auch die Zuschauer hatten sich nicht von den Regenschauern abhalten lassen und sorgten rund um die Strecke für das typische Neusser Flair. Mit 39:40 Minuten kam ich auf Platz 50, in der M35 wurde ich Elfter.
Stadtlauf Essen, 5 km, 29.05.2005
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Eigentlich hatte ich für dieses Wochenende einen Start bei den 20 km durch Brüssel auf dem Programm, doch angesichts des heißen Wetters war ich ganz froh, dass ich mich nicht für die Reise in die belgische Hauptstadt, sondern für diesen Lauf über 5 km entschieden hatte. Obwohl es nicht ganz so heiß war, wie noch drei Tage zuvor in Solingen, brannte die Sonne beim Start um 12.00 Uhr schon ordentlich auf den Asphalt. Und da der Rundkurs durch die Essener Innenstadt nicht gerade flach ist, war klar, dass hier keine schnelle Zeit zu erwarten war. Nach der ersten Hälfte, hatte ich 9:40 Minuten auf der Uhr stehen, so dass eine Zeit unter 20 Minuten möglich sein sollte. Am Ende gelang es mir, mit 19:56 Minuten wurde ich Elfter, knapp vor der Siegerin des Laufes, der Essenerin Felicitas Witt. |
Solinger Klingenlauf, 5 km, 26.05.2005
Bei diesem Lauf gibt es eigentlich nur zwei mögliche Wettersituationen. Entweder es ist glühend heiß oder es regnet. In diesem Jahr war wieder die Hitze-Variante dran und nachdem es vier Tage zuvor in Manchester nur 12 Grad kalt war, machte das Laufen bei fast 20 Grad mehr auf der anspruchsvollen Strecke auch nicht wirklich Spaß. Mit 19:59 Minuten war ich zwar langsamer als letztes Jahr, als Achter aber sogar einen Platz besser als vor Jahresfrist. Bei der 17.Auflage dieses Rennens war ich zum 17. Mal dabei, ich bin mal gespannt, wann den Organisatoren diese Serie auffällt. Streckensprecher Burkhard Swara war es jedenfalls keine Erwähnung wert, was einem Andreas Menz am Mikro sicher nicht passiert wäre.
Great Manchester Run, Manchester (GBR), 10 km, 22.05.2005
Es gibt prickelndere Erlebnisse, als kurz vor dem Start zu einem Rennen im Startblock festzustellen, dass man den Zeitnahme-Chip im Hotel vergessen hat. Aber selbst fast 16 Jahre Wettkampferfahrung bewahrten mich hier nicht vor so einem Anfängerfehler. Immerhin schaffte ich es noch, wieder zum Hotel zurückzulaufen (fast schon im Renntempo), den Chip zu holen und rechtzeitig zum Startschuss wieder in den Startblock zurückzukehren. Ich kam sogar wieder bis fast ganz nach vorne, was angesichts von 20.000 Teilnehmern nicht unbedingt zu erwarten war. Vom Start weg konnte ich gleich mein Tempo laufen, das angesichts des unplanmäßig intensiven Warmlaufprorammes allerdings etwas langsamer war als erhofft. Nachdem ich die 5 km-Marke am Old-Trafford-Stadion in 19:40 Minuten passiert hatte, kam ich im Ziel mit 40:18 Minuten auf Platz 285.
25 km von Berlin, 08.05.2005
Die Witterungsbedingungen in diesem Jahr machten es den Läufern nicht einfach, gute Zeiten zu laufen. Zwar hatte man auf der ersten Hälfte abgenehmen Rückenwind, auf dem Rückweg zum Olympiastadion musste man sich ausgerechnet auf den ansteigenden Passagen gegen den Wind kämpfen. Ich hatte mich anfangs zwar im Tempo ziemlich zurückgehalten, dennoch wurde es für mich zum Schluss ziemlich schwer. Hier merkte ich ganz deutlich die fehlenden langen Läufe aus der Marathonvorbereitung. Mit 1:50:31 war es mein langsamster 25er in Berlin, im Gesamtklassement lief ich auf Platz 299, in der M35 belegte ich Platz 73
Sporting life 10k, Toronto (CAN), 10 km, 01.05.2005
Obwohl ich mir wenige Tage vor dem Abflug nach Kanada noch eine Erkältung eingefangen hatte, konnte ich auf der schnellen Strecke quer durch Toronto mit 39:14 Minuten meine zweitschnellste 10 km-Zeit in diesem Jahr laufen. Auf der leicht abschüssigen ersten Hälfte war ich mit 19:01 Minuten sogar noch etwas schneller als bei meinem bisher schnellsten 5 km-Rennen in diesem Jahr. Im Feld der über 7200 Läufer kam ich auf Platz 175
Korschenbroicher Citylauf, 5km, 10.04.2005
Mit 19:06 Minuten wurde ich Siebter, nachdem in der Anfangsphase des Rennens sogar auf dem vierten Platz lag.
Berliner Halbmarathon, 21.1 km, 03.04.2005
Um wenige Sekunden verpasste ich eine Zeit unter 1:30 Stunden. Meine Zwischenzeit bei 10 km war sogar noch etwas schneller als meine Endzeit in Paderborn, doch auf den letzten sechs Kilometern merkte ich doch die fehlenden langen Läufe. Im Gesamtklassement kam ich mit 1:30:22 auf Platz 589, in der M35 wurde ich 159.
Paderborner Osterlauf, 10 km, 26.03.2005
Nach dem ansprechenden Ergebnis von Dresden hatte ich gehofft, auf der schnellen Paderborner Strecke ebenfalls eine gute Zeit zu laufen. Doch es wurde ein Desaster, erst nach 41:26 Minuten war ich auf Platz 197 im Ziel.
Citylauf Dresden, 10 km, 19.03.2005
Dass ich das Laufen doch noch nicht ganz verlernt habe, konnte ich zu meiner Erleichterung bei diesem Rennen feststellen. In 38:48 Minuten lief ich die vier Runden über den schönen, aber anspruchsvollen Rundkurs durch die sächsische Hauptstadt. Bei Sonne, aber kühlen Temperaturen hatte ich schon kurz nach dem Start einen Pulk gefunden, in dem ich lange Zeit mitlaufen konnte, erst in der letzten Runde wurde ich etwas langsamer. Vielleicht war ich aber auch nur deshalb so schnell, weil ich es auch nach dem Rennen noch eilig hatte. Während die letzten Läufer noch auf der Strecke waren, war ich schon wieder unterwegs in Richtung Flughafen um den Flieger nach Hause zu bekommen.
Rund um das Bayerkreuz, Leverkusen, 10 km, 06.03.2005
Eigentlich ist die Strecke auf dem Bayer-Werksgelände eine der schnellsten in Deutschland, aber selbst das konnte nicht verhindern, dass dies eines meiner schlechtesten Rennen seit langem war. Schon vom ersten Kilometer an lief es nicht rund und so kam ich erst nach enttäuschenden 40:47 Minuten auf Platz 277 ins Ziel. Da diese Zeit mit Trainingsrückstand alleine eigentlich nicht zu erklären war, suchte ich zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder einen Arzt auf. Und tatsächlich war wohl ein verschleppter Infekt eine mögliche Ursache für das Debakel.
Cross an Romersmühle, Hückelhoven, 8.5 km, 26.02.2005
Deutlich anspruchsvoller als in den letzten Jahren war dieses Mal die Streckenführung und genau auf dem neu eingefügten Streckenabschnitt verlor ich den Kontakt auf die Verfolgergruppe hinter der Spitze. So beschränkte ich mich darauf, die zweite Hälfe des Laufes kräfteschonend nach Hause laufen und konzentrierte mich darauf, die Läufer hinter mir auf Distanz zu halten. Im Gesamtklassement wurde ich Zehnter, in der M35 kam ich auf Platz 4.
Crosslauf-Kreismeisterschaften, Wassenberg, 7.6 km, 20.02.2005
Deutlich besser als in der Vorwoche lief es bei diesem Rennen. Mit 34:49 Minuten kam ich im Gesamteinlauf auf den neunten Platz. Nur um acht Sekunden verpasste ich dabei den Kreismeistertitel in der M35. Auch nicht alltäglich: Gleich drei Urkunden bekam ich für dieses Rennen. Eine für den zweiten Platz in der Altersklassenwertung, eine für den zweiten Platz in der Gesamt-Mannschaftswertung und eine für den Sieg in der Altersklassen-Mannschaftswertung.
Eurocross Diekirch (LUX), 6.7 km, 13.02.2005
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Extrem schwierig waren in diesem Jahr die Bedingungen auf dem anspruchsvollen, fünfmal zu laufenden Rundkurs. Regen und Schneefall hatten dafür gesorgt, dass das Rennen zu einer echten Schlammschlacht wurde. Und als ob das alleine nicht schon gereicht hätte, kam dazu, dass ich mich bei der Wahl meiner Wettkampfschuhe völlig vergriffen hatte. Statt für Spikes mit langen Dornen hatte ich mich für den Nike Zoom Waffle Racer entschieden, einen Spike mit nur kurzen Kunststoff-Noppen. Vor Jahresfrist an gleicher Stelle war dieser Schuh auf trockenem festen Boden die ideale Wahl, aber diesmal kam ich vor lauter Rutschen kaum die steile Bergauf-Passage hoch und selbst auf Rasen hatte ich kaum Traktion. Lediglich auf einem kurzen Asphalt-Stück konnte ich das Tempo eines Läufers, der mich kurz zuvor überrundet hatte, problemlos mitgehen. Am Ende kam ich mit 36:15 Minuten auf Platz 16. |
| Vertan, vertan..., für den matschigen Untergrund war das der falsche Schuh |
Ratinger Neujahrslauf, 10 km, 02.01.2005
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Nachdem ich über mehr als 15 Jahre von läufertypischen Verletzungen fast völlig verschont geblieben war, kamen in den letzten Wochen gleich zwei Blessuren hintereinander. Zunächst setzte mir eine schmerzende Ferse zu, danach machte mir der Rücken zu schaffen, so dass ich im Dezember nur wenige Kilometer laufen konnte. Dass mit dieser Vorbereitung natürlich keine gute Zeit möglich sein würde, war mir schon vor dem Rennen klar, aber ich war froh, wenigstens wieder schmerzfrei laufen zu können. So war ich ziemlich überrascht, dass ich den ersten Kilometer trotzdem noch in 3:37 min anlaufen konnte, vielleicht lag es aber auch nur am Hagel, der pünktlich zum Start begonnen hatte. Danach ging es dann doch etwas langsamer weiter. 19:52 min hatte ich nach Häfte der Distanz, im Ziel war ich nach 40:50 min. |
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