| News-Archiv 8 |
Deutsche Crossmeisterschaften, Bremen, 10.5 km, 27.11.2004
Bei meinem letzten Rennen in diesem Jahr stellte ich mich noch einmal der Herausforderung Crosslauf und die Strecke auf der Bremer Galopprennbahn hatte es wirklich in sich. Tiefer Grasboden und Passagen mit weichem Sand forderten wirklich alles von den Aktiven und so beendeten auch zahlreiche Läufer das Rennen vorzeitig. Davon profitierend schaffte ich mit Platz 58 in 49:06 Minuten meine bisher bestes Platzierung bei deutschen Meisterschaften.
Zevenheuvelenloop Nijmegen/NL, 15 km, 21.11.2004
Bei diesem Rennen merkte ich ganz deutlich, dass ich in den letzten Wochen meinen Trainingsumfang deutlich reduziert hatte. Mit 1:01:00 Stunden lief ich auf dem anspruchsvollen Rundkurs mit den namensgebenden sieben Hügeln erstmals nicht unter einer Stunde. Im Feld der über 20.000 Läufer belegte ich Platz 772
10 km de Monte Carlo/MON, 10 km, 14.11.2004
Auf der anspruchsvollen Strecke durch das Fürstentum, die auch teilweise über Straßen führt, auf denen auch die Formel 1 fährt, lief ich die 10 km in 39:38 Minuten. Damit kam ich als zweitbester Deutscher auf Platz 72
Frechener Martinslauf, 10 km, 07.11.2004
Obwohl die Strecke durch die Kleinstadt vor den Toren Kölns wirklich nicht einfach ist, lief ich mit 38:45 Minuten eine ganz ansprechende Zeit. Mit 19:12 Minuten war meine Durchgangszeit bei km 5 sogar schneller als meine Endzeit vor Wochenfrist. Im Feld der über 3000 Läufer kam ich auf Platz 52, in der M35 wurde ich 13.
Straßenlauf Nettetal, 5 km, 30.10.2004
Mit 19:16 Minuten war ich genau so schnell wie in der Vorwoche, kam damit aber auf den vierten Platz. Bis zum Wendepunkt bei Hälfte des Rennens lag ich sogar noch auf dem zweiten Platz, musste dann aber noch zwei Läufer vorbei lassen.
Herbstwaldlauf Viersen, 5 km, 23.10.2004
![]() |
Es war mal wieder eines jener Wochenenden ohne richtig attaktiven Wettkampf. Da ich aber das angenehme Wetter nicht ungenutzt lassen wollte, entschied ich mich angesichts der derzeitigen hohen Benzinpreise für das Rennen mit der kürzesten Anreise. Gelohnt hat sich der Weg auf jeden Fall, denn als Zehnter des Gesamtklassementes belegte ich in der M35 den zweiten Platz. Kurz vor Schluss war hatte ich noch einen Platz verloren, als ich an einer Kurve fast falsch abgebogen war, konnte mich auf den letzten Metern vor dem Ziel wieder nach vorne kämpfen. Angesichts der relativ anspruchvollen Strecke war die Zeit mit 19:16 in Ordnung. |
Chicago Marathon, 42.2 km, 10.10.2004
Nach nur zwei Wochen Erholungszeit startete ich in Chicago einen weiteren Versuch, einen Marathon unter drei Stunden zu laufen. Obwohl ich bis zur Halbzeit auf Kurs lag, war klar, dass es auch diesmal nicht reichen würde. Mit 3:07:40 kam ich aber noch einmal nah an meine Berliner Zeit heran und lief damit gleichzeitig meinen schnellsten Marathon in den USA. Mehr zum Rennen findet ihr hier.
Berlin Marathon, 42.2 km, 26.09.2004
Bei meinem 25. Marathon wäre ich natürlich gerne unter drei Stunden geblieben, und so war ich das Rennen auch angelaufen. Ich hatte aber einfach nicht die Form, um es zu schaffen und so musste ich mich mit 3:06:05 zum ersten Mal seit 1996 in Berlin mit Zeit über drei Stunden zufrieden geben. Mehr Infos und Fotos findet ihr hier und hier.
Tübinger Stadtlauf, 7.5 km, 19.09.2004
Auch in diesem Jahr setzte der Lauf wieder Maßstäbe in Sachen Zuschauerresonanz. Zwar waren es wohl nicht ganz so viele wie im letzten Jahr bei Dieter Baumanns Abschiedsrennen, aber der Regen wird sicher den einen oder anderen abgeschreckt haben. Trotzdem war der 2,5 km lange Kurs aber wieder rundum von Zuschauern gesäumt. Leistungsmäßig konnte ich von dieser Atmosphäre aber nicht profitieren, mit 29:26 Minuten auf Platz 104 war ich ein gutes Stück langsamer als letztes Jahr. Allerdings hatte ich erst vier Tage zuvor noch meinen letzten langen Trainingslauf über 35 km absolviert, außerdem wollte ich eine Woche vor dem Berlin Marathon mit meinen Kräften haushalten. Der Lauf war auch der letzte Test für meinen Marathon-Schuh für Berlin, den Nike Air Zoom Katana S.
Kö-Lauf Düsseldorf, 10 km, 04.09.2004
Mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen bis an die 30-Grad-Marke feierte der Sommer an diesem Wochenende noch einmal ein heißes Comeback. Nach den schlechten Erfahrungen von Dürwiß lief ich das Rennen deshalb bewusst verhalten an, war aber bei Halbzeit mit 19:09 Minuten trotzdem gerade einmal vier Sekunden langsamer als in der Vorwoche in Hamburg. Danach wurde es im Gedränge der überrundeten Läufer etwas langsamer und am Ende blieb ich mit 39:05 Minuten etwas über der Hamburger Zeit. Angesichts der Temperaturen, die zwar für eine Rekord-Zuschauerkulisse sorgten, aber nicht unbedingt ideal für schnelles Laufen waren, dürfte die Leistung dennoch ein Stück höher einzuschätzen zu sein, als die Zeit von Hamburg. Bei meinem 16. Kö-Lauf in Folge seit 1989 kam ich im Gesamtklassement auf Platz 47, in der M35 wurde ich 16.
Alsterlauf Hamburg, 10 km, 29.08.2004
Mit einem entschlossenen Spurt auf der Zielgeraden sorgte ich dafür, dass ich hier erstmals seit Mitte Juni wieder einen Zehn-Kilometer-Lauf in unter 39 Minuten beenden konnte. Mit 38:57 Minuten blieb ich zwar ein gutes Stück über meiner Vorjahreszeit von 37:16 Minuten, aber wenn man sich die Ergebnisse der deutschen Leichtathleten in Athen ansieht, dann bin ich mit dieser Leistungsentwicklung in ja guter Gesellschaft. Immerhin war dieses Rennen eine deutliche Steigerung zu meinem letzten Lauf in Dürwiß. In 19:05 Minuten war ich die erste Hälfte angelaufen, einen Kilometer vor dem Ziel hatte ich 35:05 Minuten auf der Uhr stehen, so dass ich am Ende noch mal Gas geben musste, um unter 39 Minuten zu bleiben. Unter den fast 5400 Läufern im Ziel belegte ich Platz 203. In Hamburg war ich aber nicht nur als Läufer aktiv, sondern auch als Betreuer von vier kenianischen Läufern. James Kiplagat Kosgei, mit dem ich mir in der Nacht vor dem Lauf das Hotelzimmer geteilt hatte, beendete das Rennen in 28:53 Minuten als Sieger.
Die 10 km von Dürwiß, Eschweiler-Dürwiß, 10 km, 07.08.2004
Wenn eine Laufstrecke durch Vorort-Wohngebiete führt, dann ist am Streckenrand meist nicht viel los. Ganz anders bei diesem Lauf in der Nähe von Aachen. Die Anwohner feiern Gartenpartys in ihren Vorgärten und sorgen für erstklassige Stimmung auf dem zwei Kilometer langen Rundkurs. Aus manchem Garten weht der Geruch von Gegrilltem über die Strecke, anderswo werden private Wasserstellen aufgebaut oder es wird einfach nur ein Höllenlärm gemacht. Mich hat diese tolle Stimmung aber nicht davor bewahrt, das Rennen richtig in den Sand zu setzen. Nachdem die erste der fünf zu laufenden Runden mit 7:20 Minuten noch ok war, wurde ich danach immer langsamer. Die 5km-Marke passierte ich nach 19:20 Minuten um dann erst nach 40:15 Minuten ins Ziel zu kommen. Auf Platz 78 wurde ich 14. der M35.
The British 10k, 10 km, London/GB, 01.08.2004
Wer bei diesem Rennen an den Start geht, der sollte gut bei Kasse sein, denn umgerechnet 46 EUR Startgeld für zehn Kilometer sind schon recht happig. Aber der Gegenwert, den man hierfür bekommt, ist wirklich einmalig. Als "the world's greatest couse" bezeichnen die Organisatoren die Strecke durch die britische Hautstadt, und das ist wirklich keine Übertreibung. Noch nie bin ich bei einem Straßenlauf an so vielen bedeutenden Sehenswürdigkeiten vorbeigelaufen. Vom Start am Hyde Park führt der Kurs vorbei am Trafalgar Square zur Themse. Dort läuft man dann auf einem Teilstück der Marathonstrecke ca. 2 km, bevor es dann in entgegengesetzter Richtung auf Big Ben zugeht. Nach einem kurzen Pendelstück auf der Westminster Bridge, führt der Kurs dann vorbei an zahlreichen Zuschauern zum Ziel an Whitehall. Rund 13.000 Läufer waren in diesem Jahr bei Sonne und angenehm warmen Temperaturen am Start. Trotz der riesigen Teilnehmerzahl ist das Leistungsniveau allerdings nicht besonders hoch. Mit 39:36 Minuten kam ich als bester Deutscher auf Platz 89.
10 Meilen von Köln, 5 km, 25.07.2004
![]() |
Der Name der Veranstaltung bezieht sich zwar auf den Hauptlauf, ich zog es jedoch vor, im Rennen über fünf Kilometer an den Start zu gehen. Ein gute Wahl, denn für meinen dritten Platz in diesem Rennen konnte ich sogar einen Pokal mit nach Hause nehmen. Schon direkt nach dem Start hatte ich diesen Platz inne, denn das Tempo der beiden führenden Läufer konnte ich nicht mitgehen. Allerdings hatte ich noch einen Mitläufer in meinem Windschatten und so beschränkte ich mich zunächst darauf, möglichst kräfteschonend über die Distanz zu kommen. Unterwegs streute ich zwar schon einmal einige kurze Tempoverschärfungen ein, schaffte es damit aber noch nicht, mich abzusetzen. So fiel die Entscheidung erst auf den letzten 500 Metern, als ich richtig Gas gab und meinen Mitläufer deutlich distanzieren konnte. Angesichts dieses taktischen Rennverlaufes war die Zeit mit 19:01 Minuten durchaus in Ordnung. |
Citylauf Erkelenz, 10 km, 11.07.2004
Auch bei meinem Heimspiel konnte ich nicht mit einer guten Zeit aufwarten. Trotz der Anfeuerung durch viele Freunde und Bekannte an der Strecke war ich mit 39:15 Minuten eine halbe Minute langsamer als bei der Hitzeschlacht im Vorjahr. Die erste Hälfte des Rennens legte ich in 19:05 Minuten zurück und lief zu diesem Zeitpunkt noch gleichauf mit der führenden Kenianerin. Während sie auf der zweiten Hälfte noch einmal deutlich beschleunigen konnte, wurde ich ein gutes Stück langsamer. Immerhin war ich auf Platz 19 noch zwei Plätze besser als im Vorjahr.
The Classic, Tessenderlo/B, 10 km, 05.07.2004
Zwar war ich mit 39:07 Minuten wieder ein kleines Stück schneller als in Duisburg, aber wenn man bedenkt, dass ich hier schon drei mal unter 36 Minuten gelaufen bin, dann kann ich mit so einer Zeit nicht unbedingt zufrieden sein.
Meidericher Mittsommernachtslauf, Duisburg, 10 km, 26.06.2004
![]() |
Nur drei Tage nach dem Rennen in Darmstadt hatte ich noch nicht wieder die Kraft um schnell zu laufen. Die erste Hälfte auf dem sechsmal zu laufenden Rundkurs im Duisburger Stadtteil Meiderich war mit 19:14 Minuten noch ok, aber die zweite Hälfte war dann mit über 20 Minuten erschreckend langsam. Mit 39:33 Minuten belegte ich Platz 34, in der M35 wurde ich Achter. |
Darmstäder Stadtlauf, 5 km, 23.06.2004
Eigentlich gehört der Darmstädter Stadtlauf zu den stimmungsvollsten Cityläufen in Deutschland, mit Tausenden von Zuschauern an der Strecke. In diesem Jahr fand allerdings zeitgleich das letzte EM-Gruppnspiel der deutschen Fussball-Nationalmannschaft in Portugal statt und so fanden sich die meisten Zuschauer in den Bars und Kneipen vor dem Fernseher, während die Läufer fast unter sich blieben. Irgendwie hatte ich mich mit meiner Leistung der deutschen Mannschaft angepasst, erst nach 19:04 Minuten war ich im Ziel. Obwohl ich damit eine halbe Minute langsamer war als im letzten Jahr, war ich erstaunlicherweise auf Platz 32 sogar noch besser als vor Jahresfrist.
Die Nacht von Borgholzhausen, 5 Meilen, 19.06.2004
Trotz ungemütlicher Temperaturen säumten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Zuschauer den Kurs durch die Lebkuchenstadt und sorgten wieder für die besondere Atmosphäre dieser Veranstaltung. Leider konnte ich aber nur begrenzt von der Stimmung profitieren, denn richtig schnell war eigentlich nur die erste der vier zu laufenden Runden. Immerhin konnte ich den Zieleinlauf der beiden Erstplatzierten aus der Logenposition erleben, denn kurz bevor ich in die letzte Runde ging, hatten mich die beiden Kenianer überrundet. Mit 31:04 Minuten kam ich auf Platz 77, in der M35 wurde ich 18.
Citylauf Oelde, 10 km, 12.06.2004
Nach dem eher enttäuschenden Ergebnis von Solingen lief es nur zwei Tage später wieder besser. Von den Zwischenzeiten her war das Rennen fast eine Kopie von Neuss. Den ersten Kilometer lief ich in 3:35 Minuten, meine Zwischenzeit bei km 5 war mit 18:57 Minuten deutlich schneller als meine Endzeit von Solingen. Im Ziel war ich mit 38:51 Minuten eine Sekunde langsamer als in Neuss. Auf Platz 49 wurde ich in diesem stark besetzten Rennen Achter der M35.
Solinger Klingenlauf, 5 km, 10.06.2004
![]() |
Seit dem Beginn meiner Läuferkarriere im Jahr 1989 war ich bisher jedes Jahr bei diesem Lauf am Start. So war es für mich selbstverständlich, auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein. Sportlich war es diesmal jedoch nicht sonderlich erfolgreich. Schon der erste Kilometer war mit 3:42 min ziemlich langsam und am Ende war ich mit 19:19 Minuten ein gutes Stück langsamer als im letzten Jahr, schaffte aber als Neunter exakt die gleiche Platzierung wie im Vorjahr. Ganz traditionsgemäß war auch das Wetter, denn entweder ist es bei diesem Rennen glühend heiß oder es regnet. Nur ausgerechnet im Jahrhundertsommer des letzten Jahres war es gerade an diesem Tag läuferfreundlich kühl und damit auch irgendwie extrem. In diesem Jahr gab es dann mal wieder Regen, wenn auch zum Glück nur relativ wenig. |
Neusser Sommernachtslauf, 10 km, 05.06.2004
Bei meinem 15. Rennen durch die Neusser Innenstadt war ich zwar nicht ganz so schnell wie erhofft, aber ein Zweikampf mit einem Mitläufer sorgte dafür, dass es doch ein interessantes Rennen wurde. Nachdem ich in der letzten der sechs Runden ein Überrundungsmanöver genutzt hatte, um mich ein wenig abzusetzen, musste ich mich aber dann im Spurt auf der Zielgeraden doch noch geschlagen geben. Mit 38:50 Minuten kam ich auf Platz 33, in der M35 wurde ich wie im letzten Jahr Sechster.
20 km door Brussel/B, 30.05.2004
Mit rund 25.000 Teilnehmern sind die 20 km door Brussel der größte Straßenlauf in Belgien. Schnell ist der Rundkurs durch die belgische Hauptstadt aber nicht, dafür ist der Kurs zu stark profiliert und auch einige Tunnels sind zu durchlaufen. Davon wusste ich aber vor dem Start noch nichts, ich hatte mir eine Zeit von unter 1:20 Stunden vorgenommen. Immerhin wurde es nicht das befürchtete Hitzerennen, statt der vorhergesagten 25 Grad und Sonne gab kühle Temperaturen und Regen. Ziemlich chaotisch waren die ersten Kilometer des Rennens, denn zahlreiche langsame Läufer hatten irgendwie eine Startnummer für den ersten Startblock bekommen und waren nun permanent im Weg. Aber mit ein bisschen Ellenbogeneinsatz gelang es mir, auch im dichten Pulk an solchen Hindernissen vorbei zu kommen. Bei km 2 lag ich mit 7:49 Minuten zeitlich schon im Plan und obwohl die erste Hälfte die schwerere ist, sah es auch bei km 10 mit 39:27 Minuten gut aus. Km 15 erreichte ich nach 59:07 Minuten. Schwierig wurde es noch einmal von km 18 bis 19 als es richtig steil bergauf ging und ich wieder einige Sekunden einbüßte. Danach wurde es dann aber wieder flach und so passierte ich das 20-km Schild nach 1:19:35 Stunden. Im Ziel war ich damit allerdings noch nicht, bis dahin waren es bestimmt noch 700 Meter zu laufen. Nach 1:22:33 Stunden hatte ich es schließlich geschafft, als 631. der Gesamtwertung belegte ich Platz 31 in der Altersklassenwertung. Außergewönlich war auch die Umkleidegelegenheit in der Flugzeughalle des belgischen Militärmuseums. Wohl nicht allzuoft kann man sich vor einem Rennen zwischen einem Starfighter und russischen MIG-Kampfjets umziehen.
Sonsbecker Brunnenlauf, 10 km, 19.05.2004
Noch mit den Nachwirkungen der Erkältung, die mir den Start beim Wiener Fernwärmelauf vermasselt hatte, sowie mit einem gehörigen Trainingsrückstand aufgrund meiner Wadenprobleme, mit denen ich mich seit dem Korschenbroicher Citylauf rumplagte, stellte ich mich in Sonsbeck an die Startlinie. Im Bewusstsein, dass noch keine schnelle Zeit möglich sein würde ging ich das Rennen gefühlsmäßig relativ verhalten an, dennoch lief ich die erste 2 km-Runde in 7:33 Minuten. Danach fehlte mir aber die Kraft um noch schnell zu laufen und so absolvierte ich den Rest der Distanz in einem Kilometerschnitt von etwas über vier Minuten. Mit 41:36 Minuten kam ich in der M35 auf Platz 26
25 km von Berlin, 09.05.2004
Zum ersten Mal nach der mehrjährigen Umbauphase war wieder das Olympiastadion das Ziel und der Höhepunkt der 25 km von Berlin. Während der Kenianer Paul Kosgei dieses Rennen mit einem neuen Weltrekord krönte, blieb ich selbst deutlich hinter meiner persönlichen Bestzeit zurück, die ich 2001 an gleicher Stelle gelaufen war. Immer noch merke ich die Nachwirkungen der Wadenverhärtung, die ich mir beim Korschenbroicher Citylauf zugezogen hatte.Vor allem machte mir aber der daraus resultierende Trainingsrückstend zu schaffen. Trotzdem lief ich die ersten fünf Kilometer in 19:34 Minuten an, mit dem Ziel unter 1:40 Stunden zu bleiben. Schon der nächste 5km-Abschnitt war aber schon über 20 Minuten, die letzten beiden sogar über 21 Minuten. Hier machte sich wohl auch bemerkbar, dass ich in diesem Frühjahr nicht für einen Marathon trainiert hatte, denn auch auf 25 km kommen einem die vielen langen Trainingsläufe zu Gute. Wie im Vorjahr kam ich auf Platz 108, obwohl ich diesmal mit 1:42:50 Stunden über eine halbe Minute langsamer war. Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo es sonnig und warm war, war es diesmal mit Nieselregen und kühlen Temperaturen ziemlich ungemütlich. Einzige Möglichkeit, um sich in der Wartezeit vor dem Rennen ein wenig aufzuwärmen, war im Waschraum des Olypiastadionsdas das Warmluftgebläse an dem man sich normalerweise die Hände trocknet. Erst nachdem ich mich mal für ein paar Minuten darunter gesetzt hatte, kam ich langsam auf Betriebstemperatur.
Die Breitscheider Nacht, Ratingen, 5 km, 30.04.2004
Warmes Wetter, eine anspruchsvolle Strecke und eine schmerzende Wade waren die idealen Umstände um ein Rennen mal wieder richtig in den Sand zu setzen. Lediglich der erste Kilometer war mit 3:32 Minuten noch ok, aber danach kämpfte ich mich mit Zeiten von knapp unter 4 Minuten pro km über die Distanz. Lediglich der (immerhin gewonnene) Spurt um Platz 15 machte den letzten Kilometer noch mal schneller und so kam ich nach 19:06 Minuten ins Ziel. Es passte zum Rennen, dass ich in der M35 als Vierter den Sprung aufs Siegertreppchen verpasste, mit meiner 5 km-Durchgangszeit von Korschenbroich wäre ich hier Dritter geworden.
Korschenbroicher Citylauf, 10 km, 25.04.2004
In der Hoffnung auf eine schnelle Zeit hatte ich mich bei der Wahl meiner Laufschuhe wieder einmal für den Nike Mayfly entschieden. Und in der ersten Hälfte des Rennens sah dies auch nach einer guten Entscheidung aus. Den ersten Kilometer lief ich in 3:33 Minuten, nach 10:56 Minuten hatte ich die 3km-Marke passiert und bei Hälfte des Rennens war ich mit 18:36 Minuten nur 11 Sekunden langsamer als bei meiner 5km-Saisonbestzeit. Leider konnte ich auf den zweiten fünf Kilometern aber nicht mehr vom nur 135 gr leichten Mayfly profitieren. Neben den vielen Überrundungen auf dem achtmal zu laufenden Rundkurs machte mir auch die zunehmende Wärme zu schaffen und so wurde ich deutlich langsamer. Allerdings ging es wohl auch meinen Mitläufern so, denn im Klassement fiel ich dadurch nicht zurück. Mit 38:20 Minuten wurde ich in der M35 Zehnter.
Paderborner Osterlauf, 10 km, 10.04.2004
![]() |
Nach gerade überstandener Erkältung war ich mit meiner Zeit von 37:48 Minuten auf dem bekannt schnellen Rundkurs durch die Bischofsstadt durchaus zufrieden. Nachdem ich den ersten Kilometer in 3:37 Minuten angelaufen war, passierte ich die Fünf-Kilometer-Marke nach 18:41 Minuten. Zu schaffen machte mir unterwegs vor allem der Nieselregen, der dafür sorgte, dass meine Brille immer wieder beschlug und ich dadurch in Kurven über Bordsteine vorsichtiger als sonst zu Werke gehen musste. Dadurch wurde der vorletzte Kilometer etwas langsamer als geplant, so dass auf einmal eine 37er Zeit in Gefahr geriet, aber mit einem starken Finish auf den letzten 1000 Metern konnte ich diesen Zeitverlust wieder wettmachen. Stark war auch in diesem Jahr wieder die Besetzung des Teilnehmerfeldes beim ältesten deutschen Straßenlauf. Unter fast 2000 Läufern kam ich auf Platz 149, in der M35 belegte ich Rang 33. |
Parelloop Brunssum/NL, 5 km, 28.03.2004
![]() |
Zum zweiten Mal nach 2001 war die kleine niederländische Stadt Brunssum Schauplatz eines Straßenlauf-Weltrekordes. Die gebürtige Kenianerin Lornah Kiplagat (Foto), die seit kurzem die niederländische Staatsbürgerschaft besitzt, lief die fünf Kilometer in 14:47 Minuten und verbesserte damit die alte Bestmarke von Paula Radcliffe um vier Sekunden. Im gleichen Rennen schaffte ich mit 18:25 Minuten eine neue Saisonbestzeit. Nach einem schnellen ersten Kilometer in 3:25 verbummelte ich die nächsten beiden Kilometer ein wenig, obwohl ich währenddessen einige Läufer überholen konnte. Mit einem starken Endspurt verbesserte ich meine bisherige Saisonbestzeit dann aber doch noch um eine Sekunde und belegte damit Platz 34. |
City Pier City Loop, Den Haag/NL, 10 km, 20.03.2004
In der Hoffnung, hier wie im letzten Jahr ein schnelles Rennen laufen zu können, war ich nach Den Haag gefahren, aber Sturm und Regen vereitelten dies. Der Sturm war sogar so stark, dass während des Laufes der Zieleinlauf verlegt werden musste, weil der eigentliche Zieleinlauf aus Sicherheitsgründen (Gefahr durch herabfallende Äste) nicht mehr genutzt werden konnte. Dadurch wurde die Strecke zwar ein paar Meter kürzer, aber ich hatte unterwegs im Kampf mit dem Wind schon soviel Zeit verloren, dass ich mit meinen 37:59 Minuten sowieso langsamer war als im letzten Jahr. Auf der offiziellen Strecke wäre wohl eine Zeit von 38:10-38:20 Minuten möglich gewesen.
Kyoto City Half Marathon, Kyoto/JPN, 21.1 km, 14.03.2004
Obwohl dieser Halbmarathon mit rund 7000 Teilnehmern zu den bedeutendsten Straßenläufen in Japan gehört, ist der Lauf in Deutschland nahezu unbekannt. Zu Unrecht eigentlich, denn mit einer schönen und schnellen Strecke und einer perfekten Organisation ist diese Veranstaltung uneingeschränkt zu empfehlen. Start und Ziel ist am Heian-Schrein, gelaufen wird auf einer großen Runde durch die Stadt mit einem etwa zwei Kilometer langen Pendelstück in der Mitte. Das Leistungsniveau in Japan ist in der Breite deutlich höher als in Deutschland, deshalb hatte ich am Start relativ viele Läufer vor mir. Dennoch kam ich gut vom Start weg (1 km : 4:02) und bei km 5 lag ich mit 19:37 genau im Plan. Da merkte ich allerdings schon meine schweren Beine, hier machten sich wohl schon die 24-stündige Anreise, die neun Stunden Zeitverschiebung und die Shopping- und Sightseeing-Touren der Vortage bemerkbar. Immerhin konnte ich mit einem Schnitt von knapp über 4 Minuten pro km durchlaufen und erreichte schließlich nach 1:24:52 Stunden das Ziel.
Rund um das Bayerkreuz, Leverkusen, 10 km, 07.03.2004
Auf der schnellen Strecke durch das Werksgelände des Chemie-Giganten konnte ich den Aufwärtstrend der letzten Wochen eindrucksvoll bestätigen. Mit 37:36 Minuten war ich über eine Minute schneller als vor Jahresfrist an gleicher Stelle und kam damit schon bis auf 20 Sekunden an meine letztjährige Saisonbestzeit heran. Wie stark das Teilnehmerfeld bei diesem Rennen aber ist, zeigt meine Platzierung. Im Gesamtklassement kam ich auf Platz 206, in der M35 wurde ich 46.
Karnevals-Straßenlauf Mönchengladbach-Hardt, 5 km, 21.02.2004
![]() |
Auch bei diesem Rennen konnte ich mich gegenüber dem letzten Jahr steigern, wenn auch die Verbesserung hier nicht so deutlich ausfiel wie noch vor Wochenfrist in Diekirch. Mit 18:26 Minuten war ich 12 Sekunden schneller als im Vorjahr. Auf Platz 22 im Gesamteinlauf konnte ich meinen Vorjahressieg in der M35 nicht wiederholen, diesmal wurde ich Dritter. Mit der Flasche Duschgel, die es dafür als Preis gab, konnte ich aber eine beachtliche Serie aufrecht erhalten. Seit 1998 brauchte ich kein Duschgel mehr zu kaufen, meinen Bedarf konnte ich mit den bei verschiedenen Rennen gewonnenen Duschgels decken. |
Eurocross Diekirch/Lux, 6.95 km, 15.02.2004
![]() |
Dass man sich beim Laufen am Arm verletzt ist eigentlich eher selten,
aber bei diesem Rennen passierte mir ein solches Malheur. In der vorletzten
der fünf zu laufenden Runden hatte ich eine Kurve wohl ein bisschen
zu weit innen angelaufen und war mit dem rechten Unterarm gegen eine Eisenstange
der Streckenbegrenzung gestoßen und hatte mir dabei eine Schnittwunde
am Ellenbogen zugezogen. Zum Glück hatte ich kein Langarm-Shirt an,
das wäre sicher kaputt gewesen. Dieser Zwischenfall hinderte mich aber nicht daran, auf dem anspruchsvollen Kurs ein schnelles Rennen zu laufen, mit 28:15 Minuten war ich 50 Sekunden schneller als im letzten Jahr, damit belegte ich im stark besetzten Teilnehmerfeld Platz 19 |
Cross an Romersmühle, Hückelhoven, 8.5 km, 07.02.2004
Zum Auftakt meiner Wettkampfsaison wagte ich mich wieder einmal ins Gelände. Auf dem gut zu laufenden Rundkurs war der Rennverlauf allerdings ziemlich langweilig, denn schon nach der zweiten der insgesamt sieben Runden hatte ich meine endgültige Position inne und lief eigentlich nur noch gegen die Uhr. Mit 36:49 Minuten wurde ich Elfter, in der M35 belegte ich Rang 5
Ratinger Silvesterlauf / Neujahrslauf, 10 km, 04.01.2004
![]() |
Ein Rennen mit zwei Namen, das findet man auch
nicht alle Tage. Nachdem der Ratinger Silvesterlauf schon seit zehn Jahren
immer am ersten Sonntag im Januar stattfindet, hat man sich nun entschlossen,
den traditionellen Namen zu ersetzten und diesem Lauf den Namen "Neujahrslauf"
zu verpassen. Um aber die Teilnehmer mit dem neuen Namen nicht gänzlich
zu verwirren, gab es in diesem Jahr einfach zwei Namen. Ursprünglich hatte man den ersten Januarsonntag als Termin gewählt, um eine Fersehübertragung des Laufes zu ermöglichen. Zwar interessiert sich das Fernsehen schon lange nicht mehr für den Lauf, aber der Termin blieb. Für mich war das Rennen eine gute Gelegenheit zur Formüberprüfung mitten im Winter und wie erwartet machten sich die fehlenden Tempoeinheiten im Dezember doch deutlich bemerkbar. Der erste Kilometer war mit 3:36 Minuten eigentlich ganz ok, aber bei km 5 hatte ich dann schon 19:22 Minuten auf der Uhr stehen. Die Ziellinie erreichte ich dann nach 39:15 Minuten, damit kam ich auf Platz 55, in der M35 wurde ich Elfter. |
| Fertigmachen zum Start ins neue Jahr |
News-Archiv: 2003 | 2002 | August-Dezember 2001 | Mai-Juli 2001 | Januar-April 2001 | September-Dezember 2000 | Mai-September 2000