| News-Archiv 7 |
Course de l'Escalade, Genf/CH, 7.3 km, 06.12.2003
Für mein Saisonfinale hatte ich mir mit diesem Rennen ein echtes Highlight ausgesucht. Der Course de l'Escalade gehört zu den größten und bedeutendsten Läufen in der Schweiz. Und er wartet mit einem Leistungsniveau auf, wie ich es sonst bisher nur von Meisterschaftsrennen kannte. Von den knapp 600 Teilnehmern im Feld der "Escaladelite" liefen 410 Läufer das Rennen mit einem Schnitt von unter vier Minuten/km. Entsprechend eng ging es auf dem dreimal zu laufenden Rundkurs zu, schon am Start gab es mehrere Stürze. Ansonsten war die anspruchsvolle Strecke durch die Genfer Altstadt ganz nach meinem Geschmack. Allerdings hatte ich es nicht erwartet, so weit hinten zu landen, denn obwohl ich in der letzten Runde noch einige Läufer, die das Rennen zu schnell angegangen waren wieder einsammeln konnte, kam ich mit 28:18 Minuten nur auf Platz 329.
Meinwegcross, Herkenbosch/NL, 5.1 km, 30.11.2003
Kurz vor Ende der Saison wagte ich noch mal den Ausflug ins Gelände. Und obwohl der Untergrund nicht sonderlich anspruchsvoll war, musste ich mich erst wieder daran gewöhnen, schließlich laufe ich sonst ausschließlich auf Asphalt. So fand ich mich anfangs ungewohnt weit hinten im Feld wieder, konnte dann auf der zweiten Rennhälfte noch einige Plätze gutmachen und kam am Ende im Gesamtklassement auf Platz 19.
August-Blumensaat-Gedächtnislauf, Essen, 10 km, 22.11.2003
Lange hatte ich im Vorfeld dieses Rennens überlegt, ob ich hier über die Halbmarathondistanz noch einmal einen Angriff auf meine Saison-Bestzeit versuchen sollte, denn nach dem Ergebnis von Nijmegen schien dieses Vorhaben durchaus machbar. Doch obwohl die Bedingungen am Wettkampftag wirklich gut waren, entschied ich mich dann doch für die kürzere Distanz. Nach relativ verhaltenem Auftakt passierte ich den Wendepunkt an der 5km-Marke nach 19:01 Minuten. Die zweite Hälfte des Rennens lief ich mit 19:21 Minuten nur unwesentlich langsamer und kam mit 38:22 Minuten auf Platz 48, in der M35 wurde ich Zehnter.
Zevenheuvelenloop Nijmegen/NL, 15 km, 16.11.2003
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Obwohl das Wetter mit kühlen Temperaturen und Regen nicht besonders einladend war, gingen bei diesem Rennen fast 19.000 Läufer an den Start. Zwar brauchte ich 36 Sekunden bis zur Startlinie, danach konnte ich allerdings sofort mein Tempo laufen. Die ersten überwiegend bergauf führenden fünf Kilometer lief ich in 19:27 Minuten, die 10-km Marke passierte ich nach 38:51 Minuten. Auf dem letzten Drittel gab ich noch mal richtig Gas und überquerte nach 57:56 Minuten netto die Ziellinie, als Bruttozeit wurde 58:32 Minuten gestoppt, damit kam ich auf Platz 458. |
Geländelauf am Adolfosee, Hückelhoven, 5 km, 08.11.2003
Bei meinem ersten Rennen in Deutschland seit dem Berlin Marathon war ich mit 18:42 Minuten zwar nicht sonderlich schnell unterwegs, es reichte aber um als Neunter im Gesamtklassement die M35 zu gewinnen und so auch Stadtmeister von Hückelhoven zu werden.
Run Party Echt/NL, 5 km, 26.10.2003
Bei diesem Rennen war die Strecke wohl ein gutes Stück länger als die angegebenen fünf Kilometer, denn meine Zeit von 20:37 lag rund zwei Minuten über der Marke die ich eigentlich angepeilt hatte. Obwohl ich in der Anfangsphase des Rennens richtig Gas gegeben hatte, passierte ich den Zielbereich nach der ersten der zwei zu laufenden Runden erst nach knapp zehn Minuten. Ohne die Aussicht auf eine schnelle Zeit ließ ich es in der zweiten Runde etwas ruhiger angehen, denn auch an meiner Platzierung konnte ich nichts mehr ändern. Sowohl nach vorne, als auch nach hinten hatte ich reichlich Luft und lief so als Neunter über die Zielllinie.
Halve Marathon Amsterdam/NL, 21.1 km, 19.10.2003
Um zwölf Sekunden konnte ich auf dem schnellen Amsterdamer Kurs meine meine Halbmarathon-Saisonbestzeit verbessern. Es hätte eigentlich deutlich mehr sein können, wenn ich nicht unterwegs gleich zweimal Seitenstiche (ein Phänomen, was ich sonst überhaupt nicht kenne) bekommen hätte. Zum ersten Mal bei km 8; nachdem ich mein Tempo deutlich verringert hatte, gingen die Stiche zwar wieder weg, aber ich hatte dabei wertvolle Sekunden und einige Plätze verloren. Auf den folgenden Kilometern konnte ich zwar fast alle Läufer, die mich zuvor überholt hatten wieder einholen, aber rund drei Kilometer vor dem Ziel fingen die Probleme von neuem an und diesmal noch heftiger. Und so wurde aus der angepeilten Zeit um 1:22 schließlich eine 1:23:36, damit kam ich unter 4500 Teilnehmern auf Platz 59.
Scarecrow Shuffle, Lombard/USA, 5 km, 11.10.2003
Obwohl ich seit dem Berlin-Marathon erst einmal wieder gelaufen war, gelang mir bei diesem Rennen in der Nähe von Chicago mit 18:21 Minuten eine überraschend schnelle Zeit. Nachdem ich in der Anfangsphase auf dem dritten Platz gelegen hatte, musste ich kurz vor Hälfte der Distanz noch zwei Läufer passieren lassen. Als Fünfter des Gesamtklassementes konnte ich die M35 gewinnen.
Berlin Marathon, 42.2 km, 28.09.2003
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Als Paul Tergat nach 2:04:55 als neuer Weltrekordhalter die Ziellinine am Brandenburger Tor überquerte, da hatte ich das schwerste Stück der Strecke noch vor mir, aber am Ende konnte ich mich auch über eine schnelle Zeit freuen. Obwohl ich bis zur Startlinie über 30 Sekunden brauchte und im Gedränge bis zum ersten Kilometer 20 Sekunden langsamer war als geplant, schaffte ich am Ende mit 2:57:20 meine drittschnellste Marathonzeit. Im Feld der 35.000 Läufer kam ich auf Platz 928, in der Altersklassenwertung belegte ich Platz 334. | ![]() |
Dam tot Damloop, Amsterdam/NL, 16.1 km, 21.09.2003
Es gibt Tage, an denen geht einfach alles schief und genau so einen hatte ich hier erwischt. So kam ich durch technische Probleme und Verspätungen bei der niederländischen Bahn erst zwei Stunden später als geplant in Amsterdam an. Zu dem Zeitpunkt war meine Startgruppe aber schon längst gestartet und so entschied ich mich, statt dessen im später stattfindenden Trimloop zu starten. Allerdings schaffte ich es auch hier erst im allerletzten Moment an die Startlinie zu kommen, denn zunächst hatte ich die größte Mühe überhaupt erst meine Startnummer zu bekommen und dann fand ich im Amsterdamer Hauptbahnhof kein freies Schließfach für meine Wertsachen. Nach dem Start konnte ich auf den ersten acht Kilometern die fantastische Stimmung an der Strecke genießen, doch auf der zweiten Streckenhälfte lief ich dann in den Pulk, der vorher gestarteten Läufer hinein und auf den letzten drei Kilometern war eigentlich nur noch Slalomlaufen duch die Massen möglich. Nach 1:05:04 Stunden erreichte ich das Ziel in Zaandam, doch da für die Ergebnisliste die Bruttozeit ab meiner eigentlichen Startzeit maßgeblich war, kam ich mit rund zweieinhalb Stunden nur am Ende des Feldes in die Wertung. Es passte dann noch zum bisherigen Verlauf des Tages, dass ich meinen Kleiderbeutel erst nach längerem Suchen wieder bekam.
Bunert's Lichterlauf, Duisburg, 10 km, 20.09.2003
In einem bundesweit bislang einmaligen Projekt wurde die beliebte Laufstrecke an der Duisburger Regattabahn mit einer Beleuchtung versehen, damit dort zukünftig auch im Winter abends gelaufen werden kann. Um dieses Projekt zu finanzieren wurde erstmals dieser Lauf ausgetragen. Gemeinsam mit Jochen Jöhring und Christian Billau war ich für Nike im Firmenlauf gestartet und mit der Gesamtzeit von 1:48:51 Stunden konnten wir diesen Wettbewerb souverän gewinnen. Da meine Teamkollegen an der Spitze des Feldes auf Platz 2 und 3 richtig schnell unterwegs waren, konnte ich nach mich nach einem schnellen ersten Kilometer darauf beschränken, die Distanz in meinem geplanten Marathon-Renntempo durchzulaufen und kam so nach 39:29 Minuten auf Platz 14 ins Ziel.
Tübinger Stadtlauf, 7.5 km, 14.09.2003
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Kein anderer Stadtlauf in Deutschland kann es in Sachen Zuschauerresonanz
und Stimmung an der Strecke mit diesem Lauf durch die historische Tübinger
Altstadt aufnehmen. Dichtgedrängt verteilten sich 50.000 Zuschauer um
die gesamte 2,5 km lange Runde, viele von ihnen wohl auch, um Dieter Baumann
(Foto) bei seinem letzten Rennen zu erleben und sorgten für eine einmalige
Stimmung. Im verlängerten Windschatten des Olympiasiegers von 1992 , der das Rennen als fünfter beendete, lief ich die Distanz in 28:13 Minuten (28:07 netto) und kam damit in der Gesamtwertung auf Platz 65. Die erste Runde war ich in 9:04 Minuten angelaufen, die zweite Runde auf dem nicht einfach zu laufenden Kurs absolvierte ich in 9:35 Minuten. In der Schlussrunde konnte ich dann mit 9:28 Minuten noch mal zulegen. |
Kö-Lauf Düsseldorf, 10 km, 07.09.2003
Mit 37:29 Minuten konnte ich mein Ergebnis der Vorwoche noch einmal bestätigen. Mit 3:31 Minuten war ich den ersten Kilometer auf dem Prachboulevard der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt noch etwas schneller angegangen als das Rennen in Hamburg. Doch bei Halbzeit fehlten mir nach 18:31 Minuten schon zehn Sekunden auf die Zwischenzeit vom Alsterlauf. Wenig Probleme hatte ich in diesem Jahr auf den letzten beiden Runden mit dem Überrunden der langsameren Läufer. Obwohl es wieder Massen waren (738 Läufer im Ziel), fand ich immer eine Lücke auf der Ideallinie. In der Gesamtwertung belegte ich Platz 39, in der M35 wurde ich 14.
Sport-Scheck Alsterlauf Hamburg, 10 km, 31.08.2003
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Kein anderes Rennen stand schon so lange auf meiner Wunschliste wie der
Hamburger Alsterlauf. Schon 1990 wollte ich hier schon einmal laufen, aber
damals klappte es wegen einer Terminüberschneidung nicht und auch in
den folgenden Jahren kam immer etwas dazwischen. Erst in diesem Jahr hat es endlich geklappt und es hat sich gelohnt dabeizusein, denn mit 37:16 Minuten stellte ich auf dem schnellen Rundkurs um die Außenalster nicht nur eine neue Saisonbestzeit auf, sondern lief damit auch meine schnellste 10-Km-Zeit seit zwei Jahren. Den ersten Kilometer war ich in 3:33 Minuten angelaufen, die 5km-Marke hatte ich nach nach 18:21 Minuten passiert. Im Feld der über 4600 Teilnehmer belegte ich Platz 138, in der M35 wurde ich 28. |
City Nacht Berlin, 10 km, 10.08.2003
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Beim heißesten Rennen in der Geschichte der Berliner City Nacht
auf dem Kurfürstendamm lief ich mit 38:40 Minuten auf Platz 143. Mit
über 4000 Läufern war das Teilnehmerfeld nicht nur so groß
wie nie zuvor, auch die Leistungsdichte im Vorderfeld war deutlich höher
als im letzten Jahr. Neben der Hitze war vor allem auch der Gegenwind auf
Teilen der von über 50000 Zuschauern gesäumten Strecke dafür
verantwortlich, dass ich nicht ganz an meine Vorjahreszeit herankam. Selbst der neue Nike Mayfly, mit dem ich zum ersten Mal unterwegs war, konnte mir nicht zu einer schnelleren Zeit verhelfen. Dieser Schuh ist mit gerade einmal 135 Gramm Gewicht der wohl extremste Wettkampfschuh der jemals gebaut wurde. Ohne ihn vor dem Rennen ausprobiert zu haben, lief ich die zehn Kilometer damit ohne Probleme. |
Trofeo San Lorenzo Madrid/E, 10.8 km, 27.07.2003
Eines meiner schönsten Rennen erlebte ich bei diesem Lauf durch Madrid. Die spanische Hauptstadt bietet mit ihren Sehenswürdigkeiten eine grandiose Kulisse für diesen Lauf, mit dem königlichen Palast und der Puerta del Sol als Höhepunkten. Schnelle Zeiten sind auf der Strecke aber nicht zu erwarten, denn dafür ist es einfach zu hügelig. Außerdem sollte man schon eine gewisse Hitzefestigkeit mitbringen, denn immerhin war es zur Startzeit um 10 Uhr schon 30 Grad heiß und es gab nur eine Wasserstelle unterwegs. Nach 43:31 Minuten überquerte ich zu den Klängen von Queens "We are the champions" auf Platz 90 die Ziellinie.
Stadtlauf Essen, 10 km, 20.07.2003
Noch schwerer als in der Vorwoche waren die Bedingungen bei diesem Lauf. Beim Start um 13.00 Uhr brannte die Sonne vom wolkenlosen Himmel und die viermal zu laufende Runde durch die Essener City war mit ihren Steigungen durchaus nicht einfach zu laufen. Obwohl ich mit 40:17 Minuten nicht gerade schnell war, kam ich auf Platz 21 und verpasste als Vierter der M35 nur knapp einen Platz auf dem Siegertreppchen.
west-Citylauf Erkelenz, 10 km, 13.07.2003
Zu einer Hitzeschlacht wurde dieser Lauf durch meine Heimatstadt. Bei strahlend blauem Himmel ohne ein einziges Wölkchen und Temperaturen deutlich über 30 Grad war an eine schnelle Endzeit nicht zu denken. Außerdem hatte ich am Vortag noch in Berlin auf der Loveparade gefeiert. Dennoch ließ ich es mir aber nicht nehmen, auf den ersten Metern über den von vielen Zuschauern gesäumten Marktplatz kräftig Gas zu geben. Immerhin war es das erste Mal in meiner Läuferkarriere, dass ich mit Startnummer 1 ins Rennen gehen durfte und so lag ich bis zur ersten Kurve sogar noch vor den beiden Läufern aus Kenia. Danach ließ ich es dann aber etwas ruhiger weitergehen, nach 3:32 Minuten passierte ich die erste Kilometermarke, bei Halbzeit hatte ich 18:58 Minuten. Dank zweier Verpflegungsstellen am Streckenrand, an denen es sogar kaltes Wasser (durchaus nicht selbstverständlich bei der Hitze, aber wenn der örtlich Wasserversorger der Hauptsponsor ist, dann darf man auch mal mehr erwarten) gab, machten mir die hohen Temperaturen nicht so sonderlich viel aus und so war ich am Ende mit 38:44 Minuten nur sechs Sekunden langsamer als im letzten Jahr. Im Gesamtklassement kam ich auf Platz 21, in der M35 wurde ich Fünfter.
The Classic Tessenderlo/B, 10 km, 07.07.2003
Ich hätte mir ja an meinem Geburtstag gerne selbst ein Geschenk mit einer Zeit unter 38 Minuten gemacht, aber am Ende war ich mit 38:18 Minuten immerhin deutlich schneller als letztes Jahr. Dabei wusste ich auf der ersten Rennhälfte noch nicht einmal, wie schnell ich unterwegs war, denn am Start war ich wohl vom Startknopf der Uhr abgerutscht und hatte so keine mitlaufende Zeit. Erst bei km 5 hatte ich dann die Zeit eingestoppt. Beeindruckend war auch in diesem Jahr wieder die gigantische Zuschauerkulisse, die diesem Straßenlaufklassiker durch die belgische Kleinstadt sein unverwechselbares Flair gibt.
Rheydter Citylauf, 5 km, 29.06.2003
Die falsche Renntaktik kostete mich bei diesem Rennen einen Platz auf dem Siegertreppchen. Auf dem viermal zu laufenden Rundkurs lag ich nach der ersten Runde auf dem fünften Gesamtrang und weil im Führungstrio zwei Jugendliche liefen, war ich damit Dritter in der Männerklasse. Statt diesen Platz zu halten, versuchte ich auf der zweiten Runde, noch einen Platz weiter nach vorne zu kommen. Doch das Tempo, das für eine Endzeit unter 18 Minuten gereicht hätte, war bei über 30 Grad einfach zu hoch. Und so musste ich nicht nur den vor mir laufenden viertplatzierten Läufer ziehen lassen, sondern verlor mit nachlassenden Kräften in der letzten Runde noch zwei weitere Plätze. So war ich am Ende mit 18:54 Minuten Siebter, in der Männerklasse kam ich auf Platz fünf.
Darmstädter Stadtlauf, 5 km, 25.06.2003
Um in diesem Jahr zur besten Startzeit laufen zu können, hatte ich mich für den Lauf der Männer-Hauptklasse angemeldet. Eine goldrichtige Entscheidung, denn die Stimmung an der Strecke durch die Darmstädter City war einfach grandios. Beflügelt davon lief ich mit 18:28 Minuten (die 18:34 in der offiziellen Liste stimmen definitiv nicht) über eine halbe Minute schneller als im letzten Jahr und kam damit auf Platz 37
Solinger Klingenlauf, 5 km, 19.06.2003
Ein
kleines Jubiläum konnte ich bei diesem Lauf feiern, denn seit 1989 war
ich bei allen 15 Auflagen mit dabei. Erstmals war die Strecke in diesem Jahr
amtlich vermessen und dabei hatte sich herausgestellt, dass der anspruchsvolle
Rundkurs durch die Solinger City in den letzten Jahren ein Stück zu
kurz war. Auf der nun korrekten Strecke war ich mit 18:32 Minuten etwas langsamer
als im letzten Jahr und kam damit auf Platz neun. Meine beste Platzierung beim Klingenlauf erzielte ich 1996, als ich bei extremer Hitze Zweiter wurde. Drei Jahre später schaffte ich als Dritter nochmals den Sprung aufs Siegertreppchen. |
Neusser Sommernachtslauf, 10 km, 14.06.2003
Nur 15 Sekunden fehlten mir bei diesem Lauf zum dritten Platz in der M35. Als ich bei km 9 merkte, dass keine schnelle Zeit mehr möglich war, hatte ich auf dem letzten Kilometer mein Tempo reduziert und im Gedränge der vielen Überrundeten nicht gemerkt, wie knapp es nach vorne war. So wurde ich mit 38:28 Minuten Sechster in der M35.
Zwitserloot dak run Groesbeek/NL, 5 km, 07.06.2003
Auf einem Kurs, der keineswegs so flach war, wie man das eigentlich in Holland erwartet und bei Temperaturen deutlich über 30 Grad war nur die erste der drei zu laufenden Runden schnell. Danach musste ich den Bedingungen Tribut zollen und mein Tempo reduzieren, ohne dadurch jedoch Plätze zu verlieren. Am Ende kam ich mit 19:01 Minuten auf Platz 13.
Gänseliesellauf Monheim, 5 km, 31.05.2003
Bei drückender Hitze waren keine schnellen Zeiten zu erwarten, aber meine 18:37 Minuten reichten immerhin für den dritten Platz in der M35.
Fernwärmelauf Wien/AUT, 15.8 km, 25.05.2003
Mit Temperaturen bis zu 30 Grad wurde dieser Lauf dem zweiten Teil seines Namens mehr als gerecht. Obwohl ich ja eigentlich gerne laufe, wenn es warm ist, war es vor allem die Umstellung auf die Hitze, die mit zu schaffen machte, denn bei meinem letzten Trainingslauf zu Hause am Tag zuvor war es gerade einmal 15 Grad. So war ich wirklich froh, dass ich schon nach knapp 16 Kilometern ins Ziel abbiegen konnte und nicht wie die gleichzeitig gestarteten Marathonläufer das Schlimmste noch vor mir hatte. Der Zieleinlauf auf dem Heldenplatz (der an diesem Tag seinen Namen wirklich verdiente) entschädigte dann aber für die Strapazen unterwegs. Mit 1:03:52 Stunden belegte ich im Feld der 3800 Läufer Platz 29, in der M35 wurde ich 12.
Cityrun Utrecht/NL, 10 km, 18.05.2003
Es kommt wirklich nicht oft vor (eigentlich nie), dass ich bei einem 10-km-Lauf auf dem ersten Kilometer von einem Läufer mit einem Baby-Jogger überholt werde. Vor allem dann nicht, wenn ich selbst diesen ersten Kilometer in 3:28 Minuten laufe. Hier war es allerdings der ehemalige Marathon-WM-Dritte Bert van Vlaanderen (Marathon-Bestzeit 2:10), der mir dieses seltene Erlebnis bescherte. Während er sogar bis auf Platz 3 kam, belegte ich im Feld der fast 1100 Läufer mit 38:05 Minuten Platz 20.
Grand Prix von Bern/CH, 16.1 km, 11.05.2003
Eines meiner schönsten, aber mit Sicherheit das schwierigste Rennen über die Zehn-Meilen-Distanz erlebte ich in Bern. Das lag zum einen an der wirklich schönen, aber durchaus anspruchsvollen Strecke. Vor allem aber auch daran, dass ich nur eine Startnummer für einen der hinteren Startblocks bekommen hatte. Und so wurde das Rennen für mich zu einer Aufholjagd durch das Feld, bei der ich wohl einige tausend Läufer überholen konnte. Durch die vielen Überholvorgänge konnte ich aber doch nicht so schnell laufen, wie ich das gerne getan hätte und so kam ich nach 1:07:21 Stunden ins Ziel.
25 km von Berlin, 04.05.2003
Auch bei meinem ersten Rennen nach dem Boston Marathon war das Wetter zwar für die Zuschauer, nicht aber für die Läufer ideal. Bei sommerlichen Temperaturen und einem stetigen Wind, der anscheinend immer aus der falschen Richtung kam, waren richtig schnelle Zeiten eigentlich nur schwer möglich. Dennoch hatte ich es auf dem ersten Kilometer ziemlich eilig, schon nach 3:34 Minuten passierte ich diese Marke. Danach nahm ich erst mal Tempo heraus und lief bis ca. km 15 in Abschnitten um vier Minuten. Danach sank mein Kilometerschnitt jedoch deutlich ab, allerdings ging es meinen Mitläufern anscheinend auch nicht besser, denn trotz des deutlich geringeren Tempos musste ich kaum Läufer überholen lassen, konnte sogar selbst noch Plätze gutmachen. Mit 1:42:11 Stunden erreichte ich das Ziel am Olympiastadion. Im Feld der rund 7000 Läufer belegte ich Platz 108, in der M35 wurde ich 29.
Boston Marathon, 42.2 km, 21.04.2003
Bei warmem Wetter und Gegenwind kam ich nicht unter drei Stunden, konnte aber mit 3:07:55 Stunden eine neue persönliche Streckenbestzeit laufen. Mehr zum Rennen findet ihr hier.
Berliner Halbmarathon, 21.1 km, 06.04.2003
Schwieriger hätten die Bedingungen beim diesjährigen Berliner Halbmarathon kaum sein können. Sturm, Schneeschauer und Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt machten das Laufen zur Herausforderung. Dennoch konnte ich auf den ersten 15 Kilometern genau mein geplantes Tempo von 3:56 min/km laufen. Danach ging es zwar nicht mehr ganz so schnell, aber angesichts des in zwei Wochen anstehenden Boston Marathons versuchte ich auch nicht, um jeden Preis das Tempo hoch zu halten. Trotzdem blieb ich mit 1:23:48 Stunden innerhalb meiner eigenen Vorgabe und kam damit im Feld der 14.000 Läufer auf Platz 260, in der M35 wurde ich 77.
City-Pier-City Loop, Den Haag/NL, 10 km, 29.03.2003
Dieser Lauf bekam unmittelbar die Folgen des Irak-Krieges zu spüren, denn die Veranstalter mussten noch wenige Tage vor dem Rennen den Start- und Zielbereich verlegen. Das ursprünglich dafür vorgesehene Areal lag in unmittelbarer Nähe der amerikanischen, der englischen und der spanischen Botschaft und stand aus Sicherheitsgründen nicht zur Verfügung. Aber auch mit der geänderten Strecke kam ich bestens zurecht. Den ersten Kilometer lief ich in 3:27 an, nach 18:42 Minuten passierte ich die Fünf-Kilometer-Marke. Am Ende war ich mit 37:23 Minuten so schnell wie seit über einem Jahr nicht mehr und kam damit auf Platz 15.
1/4 Marathon Weert/NL, 10.5 km, 23.03.2003
Als Abschluss einer harten Trainingswoche hatte ich diesen Wettkampf geplant und nicht unbedingt eine schnelle Zeit erwartet, aber es lief überraschend gut. Nach verhaltenem Anfang kam ich immer besser in Schwung und konnte mich auf dem zweimal zu laufenden Rundkurs durch die niederländische Kleinstadt noch um einige Plätze nach vorne arbeiten. Die 10km-Marke passierte ich nach 38:32 Minuten und war damit sogar schneller als bei meiner 10km-Saisonbestzeit in Leverkusen. Im Ziel war ich mit 40:22 Minuten 22.
Neandertallauf Erkrath, 5 km, 16.03.2003
Mit einer deutlichen Leistungssteigerung konnte ich auf der anspruchsvollen Strecke meine schnellste 5km-Zeit seit über eineinhalb Jahren laufen. Nachdem ich auf der ersten Rennhälfte auf dem vierten Platz gelaufen war, überholten mich nach rund 2,5 Kilometern gleich drei Läufer. Allerdings gelang es mir kurz danach, zwei meiner Mitläufer wieder hinter mir zu lassen. Da zwei der Läufer, die vor mir ins Ziel kamen, noch der Jugendklasse angehörten, wurde ich in der Männerklasse Dritter.
Rund um das Bayer-Kreuz, Leverkusen, 10 km, 09.03.2003
Wie kein anderes Rennen im zeitigen Frühjahr ist der Straßenlaufklassiker auf dem Bayer-Werksgelände als erster Formtest in der noch jungen Straßenlauf-Saison beliebt. Die schnelle Strecke und das Wissen um hochklassig besetzte Teilnehmerfelder zieht viele Läufer auch von weit her nach Leverkusen. In diesem Jahr waren die Bedingungen jedoch für viele schon fast zu gut, denn die zuschauerfreundliche Wärme bereitete vielen Läufern unerwartete Schwierigkeiten und sorgte dafür, dass zahlreiche Aktive das Rennen vorzeitig beendeten. Ich hatte damit jedoch keine Probleme, allerdings fehlte mir noch die Tempohärte um nach der ersten Hälfte in 19 Minuten weiter so schnell zu laufen. Mit 38:44 Minuten blieb ich aber sicher unter der selbstgesetzten Vorgabe von 39 Minuten. Im Gesamtklassement kam ich auf Platz 193, in der M35 wurde ich 46.
Straßenlauf Mönchengladbach-Hardt, 5 km, 01.03.2003
Besser als erwartet lief es bei meinem ersten Straßenlauf in diesem Jahr. Mit 18:37 Minuten kam ich auf Platz 11 im Gesamtklassement und siegte damit in der M35. Obwohl ich das Rennen nicht zu schnell beginnen wollte, absolvierte ich den ersten Kilometer in 3:27 Minuten. Danach wurde ich zwar etwas langsamer, ohne jedoch dadurch Plätze zu verlieren.
Cross-Kreismeisterschaften, Wassenberg, 6.2 km, 22.02.2003
Gehandicapt von Magenproblemen blieb ich bei meinem ersten Meisterschaftsrennen für meinen neuen Verein deutlich unter meinen Möglichkeiten. Mit 25:22 Minuten belegte ich im Gesamteinlauf Platz 16, in der M35 wurde ich Vierter.
Eurocross Diekirch/Lux, 6.95 km, 16.02.2003
Der hart gefrorene Boden machte den ohnehin schon anspruchsvollen Rundkurs am Centre Sportif in Diekirch in diesem Jahr noch schwieriger als sonst. Bei strahlendem Sonnenschein, aber eisiger Kälte kam ich mit 29:05 Minuten auf Platz 26.
Egmond Halve Marathon/NL, 21.1 km, 12.01.2003
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Deutlich schwieriger als im letzten Jahr waren die Bedingungen bei der 30. Auflage des Halbmarathons im niederländischen Egmond aan Zee. Zwar war die von vielen befürchtete Springflut ausgeblieben, aber dennoch war die sieben Kilometer lange Strandpassage bei höchstem Wasserstand deutlich schwerer zu laufen als im Vorjahr und auch der Wind bremste spürbar. Waren am Vortag des Rennens die Wege durch die Dünen noch gefroren und glatt, so hatte Tauwetter über Nacht dafür gesorgt, so dass hier bis auf einige wenige Passagen mit Schneematsch schnelles Tempo möglich war. Mit 1:28:53 war ich jedoch im Vergleich zum Vorjahr eine gute Minute langsamer. |
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