| News-Archiv 6 |
Berliner Silvesterlauf, 10.3 km, 31.12.2002
Am letzten Tag des Jahres hatte ich noch einmal die Wettkampfschuhe geschnürt, doch bei der Wahl der richtigen Schuhe hatte ich mich völlig vergriffen. So wurde das Rennen auf der anspruchsvollen Strecke durch den Grunewald für mich zu einer einzigen Rutschpartie, denn auf den vereisten Wegen rund um den Teufelsberg fand ich überhaupt keinen Halt. Lag ich am Anfang auf der Asphaltpassage noch unter den ersten 20, so wurde ich danach weit nach hinten durchgereicht und erreichte erst nach 47:04 Minuten auf Platz 107 das Ziel. Ein Fotospecial zum Rennen findet ihr hier.
August-Blumensaat-Gedächtnislauf Essen, 10 km, 23.11.2002
Für mein letztes Saisonrennen hatte ich mir nach dem Ergebnis der Vorwoche noch mal eine gute Zeit vorgenommen und die Voraussetzungen schienen auch ganz gut zu sein. Eine schnelle Strecke am Baldeneysee, erstklassige Wetterbedingungen und ein gut besetztes Teilnehmerfeld. Und in der Anfangspahse sah es auch gut aus, der erste Kilometer fühlte sich in 3:35 richtig locker an. Aber irgendwie war mir wohl die Pizza vom Vorabend nicht bekommen und schon nach drei Kilometern machte sich ein Grummeln in meinem Bauch bemerkbar, das im weiteren Verlauf des Rennens immer stärker wurde. Kurz vor dem Ziel war es wirklich so, dass jeder Schritt richtig weh tat. Und wenn sonst das Rennen ja hinter der Ziellinie zu Ende ist, diesmal ging es in fast unvermindertem Tempo weiter, um schnellstmöglich zum nächsten Klo zu kommen. Mit 38:43 Minuten blieb ich am Ende unter dem, was eigentlich möglich gewesen wäre. Im Gesamtklassement belegte ich Platz 56, in der M35 wurde ich 16.
Herbst-Straßenlauf Kempen, 5 km, 17.11.2002
Zum dritten Mal innerhalb des letzten Monats kam ich bei einem Fünf-Kilometer-Lauf auf den zweiten Platz in der M35. Mit 18:25 Minuten war dies sogar das schnellste Rennen der letzten Wochen über diese Distanz. Nachdem ich in der Anfangsphase des Rennens nur um Platz 20 lief, konnte ich im Rennverlauf noch einige Plätze gut machen und überquerte am Ende als Elfter die Ziellinie.
Geländelauf Hückelhoven, 5 km, 09.11.2002
Auch wenn ich im Moment ein gutes Stück von meiner Bestform entfernt bin, für einen ersten Kilometer in 3:31 Minuten reicht es immer noch. Die nächsten vier Kilometer waren dann allerdings ein Stück langsamer und so kam ich nach 18:47 auf Platz 15 ins Ziel, in der M35 wurde ich Zweiter.
Frechener Martinslauf, 10 km, 03.11.2002
Mit 39:25 Minuten war ich zwar rund zwei Minuten langsamer als im Vorjahr, aber nachdem mir nach einer Feier am Vorabend doch ein wenig Schlaf fehlte, war das eigentlich nicht weiter verwunderlich. Dennoch war es ein schönes Rennen, alleine schon wegen der vielen Zuschauer, die am Streckenrand für eine tolle Stimmung sorgten. Hier ist wohl deutlich die räumliche Nähe zu Köln zu spüren (Die Teilnehmer des Köln-Marathons wissen was ich meine). Im Feld der über 1800 Läufer kam ich auf Platz 50, in der M35 wurde ich Zwölfter.
Straßenlauf Nettetal, 5km, 26.10.02
Nachdem ich auf der ersten Hälfte des Rennens das Tempo an der Spitze des Feldes angegeben hatte, musste ich bis zum Ziel noch zwei Läufern den Vortritt lassen, konnte mir aber mit einem starken Finish den dritten Platz sichern. Mit 18:29 Minuten war ich trotz Wind eine halbe Minute schneller als eine Woche zuvor über die gleiche Distanz. Bemerkenswert: Das Startgeld betrug gerade einmal einen Euro.
Herbstlauf Grevenbroich, 5 km, 19.10.02
In meinem ersten Rennen nach dem Berlin-Marathon war ich nicht besonders schnell unterwegs, aber nach gerade überstandener Erkältung war das eigentlich auch nicht zu erwarten. Mit 19.00 Minuten kam ich auf Platz 9, in der M35 wurde ich Zweiter.
Berlin-Marathon, 42.2 km, 29.09.2002
Wie ich es bei meinem elften Rennen durch die deutsche Hauptstadt schaffte, unter drei Stunden zu bleiben lest ihr hier. Fotos dazu gibts hier.
Dam tot Damloop Amsterdam, 16.1 km, 22.09.2002
Bei meinem letzten Test vor dem Berlin-Marathon sorgte der Gegenwind dafür, dass ich nicht ganz so schnell wie erhofft war. Nach 1:02:58 Stunden überquerte ich die Ziellinie und war damit aber immerhin noch ein gutes Stück schneller als in Tilburg. Durch einen technischen Fehler in der Championchip-Zeitnahme wurden ca.500-1000 Läufer nicht erfasst, so dass ich im Moment noch nicht weiß, welchen Platz ich belegt habe.
Tübinger Stadtlauf, 7.5 km, 15.09.2002
Was dieser Lauf in Sachen Zuschauerresonanz und Stimmung an der Strecke zu bieten hat, das habe ich bisher bei noch keinem anderen Straßenlauf auch nur annähernd erlebt. Über fast die gesamte 2,5 km lange Runde durch die Tübinger Innenstadt standen die rund 40.000 Zuschauer dichtgedrängt und sorgten für eine einmalige, mit Worten kaum zu beschreibende Stimmung. Hiervon beflügelt lief ich die erste der insgesamt drei zu laufenden Runden in etwas über neun Minuten ziemlich zügig. Nachdem die zweite Runde dann mit rund zehn Minuten doch ein gutes Stück langsamer war, wurde die Schlussrunde noch mal richtig schnell. Auf dem steilen Bergaufstück in die historische Altstadt war ich zur zehntplatzieren Katja Rosenplänter aufgelaufen und wir lieferten uns auf dem Rest der Runde einen Zweikampf wie ich ihn schon lange nicht mehr erlebt habe. Immer wieder tauschten wir die Positionen, bis ich eingangs der Zielgerade versuchte, mit einem Spurt das Ganze für mich zu entscheiden. Doch auf den letzten Metern vor der Ziellinie huschte sie doch noch an mir vorbei, in ihrem Schlepptau noch zwei andere Läufer. Im Gesamtklassement kam ich mit 28:01 Minuten auf Platz 86, in der M30 wurde ich 35. Sieger des Rennens war der Kenianer Laban Chege vor dem in Tübingen lebenden 10.000-Meter Vize-Europameister Dieter Baumann.
Tilburg Ten Miles, 16.1 km, 08.09.2002
Nur zwei Tage nach einem 30km-Trainingslauf fehlte mir einfach die Frische in den Beinen, um richtig schnell zu laufen. So absolvierte ich die Distanz in meinem geplanten Marathon-Renntempo und kam nach 1:05:50 Stunden ins Ziel. Im Gesamteinlauf kam ich auf Platz 138, in der Männer-Hauptklasse belegte ich Rang 63. Interessantes Detail am Rande: Gerade einmal vier Euro kostete das Startgeld für diesen Lauf, der als Teil der Nuon Run Classics zu den absoluten Top Events in den Niederlanden zählt. Allerdings hätten beinahe die horrenden Parkgebühren im Zentrum von Tilburg diesen Vorteil wieder wettgemacht. Doch mit ein bisschen Glück und Spürsinn konnte ich trotzdem in der Nähe von Start und Ziel ein kostenloses Plätzchen für mein Auto finden.
Kö-Lauf Düsseldorf, 10 km, 01.09.2002
Nach fast einem Monat ohne Wettkampf, aber mit vielen Trainingskilometern
in den Beinen konnte ich endlich wieder mit Startnummer auf Zeitenjagd gehen.
Und die vielen Kilometer zeigten ihre Wirkung, denn auf dem Prachtboulevard
durch die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt konnte ich meine
Saisonbestzeit auf 37:36 Minuten steigern. Dabei war ich am Anfang sogar
deutlich schneller als geplant, denn die erste 2km-Runde absolvierte ich
in 7:04 Minuten. Bei km 5 hatte ich 18:19 Minuten und war damit nur drei
Sekunden langsamer als bei meinem schnellsten 5km-Rennen in diesem Jahr.
Auf der zweiten Rennhälfte konnte ich im Gedränge der vielen zu
überrundenden Läufer das hohe Tempo nicht mehr halten, obwohl ich
von vielen Zuschauern lautstark angefeuert wurde. In dem Gesamtklassement
kam ich auf Platz 50, in der M35 wurde ich 23.
City-Nacht Berlin, 10 km, 03.08.2002
So langsam scheint meine Formkurve wieder in die richtige Richtung zu zeigen. Obwohl es während des Rennens ziemlich warm war, konnte ich auf dem zweimal zu laufenden Rundkurs auf dem Ku-Damm mit 38:08 Minuten eine deutlich schnellere Zeit laufen als bei meinen letzten Rennen über diese Distanz. Vor einer riesigen Zuschauerkulisse kam ich bei meinem ersten Start mit meiner Berlin-Marathon Jubilee-Nummer 1011 im Feld der fast 5000 Läufer auf Platz 110, in der M35 belegte ich Platz 33.
WLK Citylauf Erkelenz, 10 km, 14.07.2002
Mit 38:38 Minuten war ich zwar fast eine Minute schneller als in Tessenderlo, aber dennoch war es meine bisher langsamste Zeit in Erkelenz. Daran konnten auch die Anfeuerungen meiner Freunde und Bekannten am Streckenrand nichts ändern. Der erste Kilometer war mit 3:26 noch richtig schnell, aber dann musste ich doch mein Tempo reduzieren. Im Gesamtklassement kam ich auf Platz 21, in der M35 wurde ich Fünfter.
The Classic Tessenderlo/Belgien, 10km, 08.07.2002
Erstmals seit vier Jahren konnte ich in diesmal in Tessenderlo keine Saisonbestzeit laufen, dafür war es mit fast 35 Grad einfach zu heiß. So kam ich erst nach 39:33 Minuten ins Ziel.
3000 Meter, Erkelenz, 06.07.2002
Eigentlich hatte ich dieses Rennen nur als Ersatz für eine Tempo-Trainigseinheit kurzfristig in meinen Terminplan aufgenommen, aber am Ende war ich bei meinem ersten Bahnlauf seit 1994 mit 10:45,4 Minuten sogar Kreismeister in der M30.
Darmstädter Stadtlauf, 5 km, 26.06.2002
Eigentlich sollte das Rennen duch die Darmstädter Fußgängerzone ja mein Höhepunkt der Sommer-Citylaufsaison werden, aber dieses Vorhaben ging gründlich daneben. Schon früh musste ich mit Magenproblemen mein Tempo reduzieren und dann kamen im weiteren Verlauf des Rennens sogar noch Seitenstiche dazu. Mit 19:00 Minuten war ich deutlich langsamer als vor Jahresfrist, was mit Sicherheit nicht nur an der gegenüber dem Vorjahr etwas verlängerten Strecke gelegen hatte. Mit Platz 31 war ich aber nur zwei Plätze schlechter als im letzten Jahr. Dies lag mit Sicherheit am deutlich schwächeren Teilnehmerfeld, viele Interessenten wird sicherlich das hohe Startgeld von 13,- EUR abgeschreckt haben. Und auch die Zuschauerresonanz lag deutlich unter den Werten früherer Jahre, obwohl die Bedingungen mit Temperaturen um 25 Grad für die Zuschauer ideal waren.
Stadtlauf Ludwigshafen, 9.6 km, 22.06.2002
Bei Temperaturen deutlich über 30 Grad war das Laufen in der prallen Sonne auf dem achtmal zu laufenden Rundkurs eine echte Qual. So war an eine schnelle Zeit gar nicht zu denken, mit 37:49 Minuten kam ich auf Platz 23.
Nacht von Borgholzhausen, 5 Meilen, 15.06.2002
Auch in diesem Jahr war das Rennen durch die Lebkuchenstadt im Teutoburger Wald wieder einer meiner Saisonhöhepunkte. Angefeuert von den vielen Zuschauern an der Strecke lief im stark besetzten Lauf über fünf Meilen (8045 m) auf Platz61, in der M35 war ich Elfter.
Neusser Sommernachtslauf, 10 km, 08.06.2002
Ein Rennen der Rekorde war der diesjährige Neusser Sommernachtslauf. Soviele Zuschauer wie noch nie zuvor standen an der Strecke und sorgten für eine erstklassige Stimmung; und noch nie zuvor war das Teilnehmerfeld so hochklassig wie in diesem Jahr. Dieter Baumann, Domingos Castro und alleine 20 Läufer aus Kenia sorgten für ein spannendes Rennen im Lauf der Asse über 10 km, in dem ich mit 38:35 Minuten auf Platz 40 kam.
EvivoCard-Lauf Dortmund, 10 km, 02.06.2002
Fast 30 Grad und strahlender Sonnenschein machten das Laufen zu einer anstrengenden Angelegenheit. Dennoch lief ich den ersten Kilometer in zügigen 3:32 Minuten an. Doch schon ab dem dritten Kilometer musste ich der Hitze Tribut zollen und mein Tempo reduzieren. Erst auf dem letzten Kilometer gab ich noch einmal Gas um unter 39 Minuten zu bleiben, was mir mit 38:49 Minuten auch sicher gelang.
Solinger Klingenlauf, 5 km, 30.05.2002
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Auf dem anspruchsvollen Rundkurs duch die Solinger Innenstadt konnte
ich mit 18:16 Minuten meine bisherige Saisonbestleistung egalisieren und
kam damit auf den siebten Platz. Geprägt war das Rennen von dem Zweikampf
mit dem Düsseldorfer Rene Schmidt. In der letzten Runde konnte ich mich
von ihm absetzen, doch auf der ansteigenden Zielgeraden konnte er von seiner
Spurtstäke profitieren und mich noch überholen. Eine Schrecksekunde hatte ich in der dritten Runde zu überstehen, als ein Kind plötzlich auf die Strecke lief und ich nur um Haaresbreite eine Kollision verhindern konnte. |
The Hague Royal Ten, Den Haag, 10 km, 26.05.2002
Obwohl die Witterungsbedingungen mit Wind und Regen nicht optimal waren, konnte ich endlich einmal wieder unter 38 Minuten bleiben. Hätte ich nicht auf dem schnellen Kurs durch den königlichen Park auf dem dritten Rennviertel einen Durchhänger gehabt, wäre sogar eine neue Saisonbestzeit möglich gewesen, so war ich mit 37:47 Minuten etwas langsamer als im März in Leverkusen.
Halve van Utrecht, 21.1 km, 20.05.2002
Eigentlich laufe ich ja gerne wenn es warm ist, aber was zuviel ist, ist zu viel. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen über 25 Grad standen zwar soviele Zuschauer wie noch nie zuvor am Streckenrand, aber für eine gute Halbmarathon-Zeit war es selbst mir zu warm. Die ersten fünf Kilometer waren mit 19:24 ja noch relativ zügig, aber dann gelang es mir gleich bei zwei Erfrischungsstellen nicht, einen Becher Wasser zu bekommen. Bei den Temperaturen war das wohl das unangenehmste was passieren konnte und so war dann der nächste 5km-Abschnitt mit 20:53 auch deutlich langsamer. Allerdings konnte ich dann auf der zweiten Hälfte noch einmal zulegen. Den Abschnitt von km 10 bis km 15 lief ich in 20:45, von km 15 bis km 20 benötigte ich in 20:29 und konnte dabei noch einige Plätze gutmachen. Nachdem ich die letzten 1,1 km in 4:27 gelaufen war, überquerte ich nach 1:26:00 die Ziellinie und kam damit in der Männer Hauptklasse auf Platz 32.
Sonsbecker Brunnenlauf, 10 km, 08.05.2002
Nur drei Tage nach den 25 km von Berlin fehlte mir noch die Frische in den Beinen, um eine schnelle Zeit zu laufen. So kam ich trotz bester äußerer Bedingungen auf dem schnellen Rundkurs durch die niederrheinische Kleinstadt erst nach 38:31 Minuten auf Platz 22 der M35 ins Ziel.
25 km von Berlin, 25 km, 05.05.2002
Mit wenig Respekt vor der Distanz war ich den zweitlängsten Berliner Straßenlauf angegangen. Schon nach 3:39 Minuten hatte ich die erste Kilometermarkierung passiert und obwohl ich es danach etwas ruhiger angehen ließ, lag ich nach fünf Kilometern mit 19:06 Minuten noch immer auf Kurs für eine schnelle Endzeit. Doch obwohl rund 6000 Läufer am Start waren, lief ich zu diesem Zeitpunkt schon ein ziemlich einsames Rennen, denn in meinem Bereich hatte sich das Feld bereits ziemlich auseinander gezogen. So hatte ich zwar die breiten Straßen im Berliner Zentrum fast für mich alleine und konnte so den Applaus der Zuschauer an der Strecke für mich ganz alleine genießen, aber vor allem auf der schwereren zweiten Hälfte wäre es im Pulk einfacher gewesen. Nach 1:40:11 Stunden überquerte ich die Ziellinie vor dem Olympiastadion auf Platz 93, in der M35 kam ich auf Platz 32.
Düsseldorfer Brückenlauf, 10 km, 01.05.2002
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Auch wenn das Wetter mit Wind und Regenschauern nicht ganz mitspielte, war war der Lauf über die neue Düsseldorfer Flughafenbrücke ein einmaliges Erlebnis. In meinem ersten Rennen nach dem Boston Marathon und nach gerade überstandener Erkältung war ich mit 38:17 Minuten noch etwas langsamer als erhofft. |
Boston Marathon, 42.195 km, 15.04.2002
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Eigentlich war ich mit der Zielsetzung nach Boston gekommen, beim
ältesten Marathon der Welt unter drei Stunden zu bleiben. Doch kurz
vor dem Rennen hatte ich mir eine Erkältung eingefangen, die dieses
Vorhaben vereitelte. Immerhin war die Erkältung nicht so stark, so dass
ich zwar laufen konnte, an eine schnelle Zeit war jedoch nicht zu denken.
So ging ich das Rennen bewusst vorsichtig an, um am Anfang nicht zu viele
Kräfte zu verbrauchen. Dennoch wurde die zweite Hälfte ziemlich
schwer, besonders an den Bergauf-Passagen. Am Ende kam ich mit 3:16:05 auf
Platz 2807. Mehr zum Rennen gibt's hier, die Fotos hier. |
Parelloop Brunssum, 10 km, 07.04.2002
Bei meinem letzten Test vor dem Boston-Marathon hatte ich mir eigentlich eine schnellere Zeit erhofft, doch mit 38:07 Minuten war ich sogar noch ein wenig langsamer als in der Woche zuvor in Paderborn. Den ersten Kilometer war ich in 3:32 Minuten angelaufen, bei Halbzeit hatte ich 18:31 Minuten.
Paderborner Osterlauf, 10 km, 30.03.2002
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Obwohl der Rundkurs durch die Bischofsstadt als schnell bekannt ist, konnte ich diesen Vorteil nicht in eine schnelle Zeit umsetzen. Zu sehr merkte ich noch die vielen Trainingskilometer, die ich in der zurückliegenden Woche als Vorbereitung auf den Boston Marathon absolviert hatte. Den ersten Kilometer absolvierte ich in 3:38 Minuten, bei Hälfte der Distanz hatte ich 18:41 Minuten. Da hier schon klar war, dass keine schnelle Zeit mehr möglich war, beschränkte ich mich darauf, möglichst kräfteschonend das Ziel zu erreichen. So musste ich mich mit bescheidenen 38:05 Minuten zufrieden geben. Damit war ich über eine Minute langsamer war als im Vorjahr und kam im Gesamtklassement auf Platz 134, in der M35 belegte ich Platz 27. |
City Pier City, Den Haag, 21.1 km, 23.03.2002
Weil ich als Nachmelder nur einen Startplatz weit hinten im Feld der 14000 Teilnehmer bekommen hatte, musste ich mich nach dem Start erst einmal durch den dichten Pulk der Jogger nach vorne kämpfen bevor ich mein eigenes Tempo laufen konnte. Aber obwohl ich schon über 40 Sekunden gebraucht hatte, um überhaupt über die Startlinie zu kommen, passierte ich schon nach 8:38 Minuten die 2km-Marke. Und auch im weiteren Verlauf des Rennens bis zum Schluss konnte ich noch dauernd Läufer überholen. Nach 1:22:48 überquerte ich die Ziellinie, als Nettozeit hatte ich 1:22:02 und kam damit in der Gruppe der Prestatielopers auf Platz 17.
Neandertallauf, Erkrath, 5km, 17.03.2002
![]() Nachdem
ich in den letzten drei Jahren immer den Sprung aufs Treppchen geschafft
hatte, musste ich mich in diesem Jahr mit dem fünften Platz im
Gesamtklassement zufrieden geben. Schon gleich nach dem Start setzte sich
eine Vierergruppe ab, deren Tempo ich nicht mitgehen konnte. Anders als im
Vorjahr, als ich meinen dritten Platz schon früh sicher hatte, musste
ich in diesmal über die gesamte Distanz um meinen fünften Platz
kämpfen, denn ich hatte die ganze Zeit den Solinger Christian Sörensen
in meinem Windschatten. Er konnte zwar bei der Hälfte des Rennens zu
mir auflaufen, doch mit einer weiteren Tempoverschäfung konnte ich ihn
wieder sicher auf Distanz halten. Auch wenn es ihm nicht gelang, mich zu
überholen, schaffte er eine neue persönliche Bestzeit. Mit 18:16
Minuten war ich eine Sekunde schneller als im letzten Jahr. |
20 van Alphen, Alphen/NL, 20 km, 10.03.2002
Obwohl ich mit 1:19:23 Stunden fast die gleiche Zeit hatte wie im letzten Jahr, erlebte ich diesmal einen völlig anderen Rennverlauf. War ich vor Jahresfrist das Rennen viel zu schnell angegangen, so hielt ich mich nun am Anfang deutlich zurück, mit dem Ziel eine Endzeit um 1:18 zu laufen. Und meine Taktik schien aufzugehen, denn bei Hälfte des Rennens lag ich locker laufend voll im Zeitplan. Allerdings hatte ich auf der zweiten Rennhälfte auf dem flachen, aber auch extrem windanfälligen Kurs zunehmend mit dem starken Gegenwind zu kämpfen. Und obwohl mehr als 3000 Läufer am Start waren hatte sich das Feld schon so auseinander gezogen, dass ich fast die gesamte Distanz alleine laufen musste. Auf den letzten fünf Kilometern, als es nur nur noch gegen den Wind ging, machte ich zwar noch einige Plätze gut, aber mein Tempo konnte ich nicht mehr halten. In der Männer-Hauptklasse kam ich auf Platz 69.
Rund ums Bayerkreuz, Leverkusen, 10 km, 03.03.2002
Mit 37:41 Minuten konnte ich mich gegenüber meinem ersten Saisonrennen über 10 km deutlich steigern. Bei idealen äußeren Bedingungen war ich den ersten Kilometer in 3:33 angelaufen, die Fünf-Kilometer-Marke hatte ich nach 18:31 Minuten passiert. Im Gesamtklassement kam ich auf Platz 180, in der M35 wurde ich 35.
Straßenlauf Waldniel, 5 km, 24.02.2002
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Mit einer taktisch guten Renneinteilung konnte ich beim Waldnieler
Fünf-Kilometer-Straßenlauf die Altersklasse M35 gewinnen. Mit
einer entschlossenen Tempoverschärfung kurz vor Kilometer vier setzte
ich mich von meinen direkten Mitkonkurrenten in dieser Klasse ab und lief
bis zum Ziel einen sicheren Vorsprung auf meine Verfolger heraus. Bei Sturm und Schneeregen war das Rennen auf dem zweimal zu laufenden Rundkurs von Windschattenspielereien und dem Kampf um Platzierungen geprägt, denn an eine schnelle Zeit war bei diesen Bedingungen nicht zu denken. Mit 18:57 Minuten belegte ich im Gesamtklassement den siebten Platz. |
Cross "An Romersmühle", Hückelhoven, 8.5 km, 17.02.2002
Schon früh waren die Plätze beim Hückelhovener Cross an Romersmühle vergeben. Bereits als es nach der kurzen Einführungsrunde zum ersten Mal auf die sieben Mal zu laufende große Runde ging, lag ich auf dem achten Platz und diese Platzierung hatte ich auch im Ziel inne. Als ich realisierte, dass nach vorne nichts möglich war, beschränkte ich mich darauf, diese Platzierung mit möglichst wenig Aufwand nach Hause zu bringen. Im Ziel war ich mit 36:06 Minuten etwas langsamer als im Vorjahr, in der stark besetzten M35 kam ich auf Platz fünf.
Karnevals-Straßenlauf, Mönchengladbach-Hardt, 10 km, 09.02.2002
Anders als zunächst geplant, startete ich in Mönchengladbach nicht über fünf, sondern über die zehn Kilometer. Bei meinem ersten Straßenlauf in diesem Jahr merkte ich noch deutlich die fehlende Tempohärte, konnte mit 38:24 Minuten im Rahmen meiner derzeitigen Möglichkeiten bleiben. Im Gesamteinlauf kam ich auf Platz 71, in der M35 wurde ich 18.
Egmond Halve Marathon, 21.1 km, 12.01.2002
Gemeinsam
mit rund 11.000 Mitläufern startete ich beim Halbmarathon in
niederländischen Egmond aan Zee ins neue Jahr. Bei optimalen
äußeren Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein, Windstille und
Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt wurde das Rennen zu einem echten
Erlebnis. Trotz des riesigen Starterfeldes kam ich gut ins Rennen, den ersten
Kilometer absolvierte ich in 3:48 Minuten. Auch als es auf die sieben Kilometer
lange Strandpassage ging, konnte ich noch ein hohes Tempo laufen, denn der
Sand war an den meisten Stellen hart und flach und so passierte ich die
Fünf-Kilometer-Marke nach 19:22 Minuten. Danach fehlte mir jedoch noch
die Tempohärte, um dieses hohe Tempo zu halten, als es jedoch vom Strand
runter in die Dünen ging konnte ich noch mal zulegen . Mit 1:27:44 Minuten
war ich geringfügig schneller als bei meinem Egmond-Debüt vor zwei
Jahren. |
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