News-Archiv 3

Korschenbroicher Citylauf, 10 km, 29.04.2001

Obwohl ich den London-Marathon noch deutlich in den Beinen spürte, war ich beim Korschenbroicher Citylauf, der in diesem Jahr erstmals über zehn Kilometer ausgetragen wurde, mit 37:57 Minuten deutlich schneller als erwartet. Auf dem achtmal zu laufenden Rundkurs, der von zahlreichen Zuschauern gesäumt wurde, bestimmten vor allem die zahlreichen Überrundungen das Geschehen. Bereits in der dritten Runde war ich auf die letzten Läufer aufgelaufen und zeitweise war es gar nicht möglich, überhaupt auf der Ideallinie zu laufen. In der Altersklasse M30 belegte ich den sechsten Platz.

London-Marathon, 42.195 km, 22.04.2001

Mit 2:58:14 Stunden konnte ich in London meinen drittschnellsten Marathon laufen. Mit meiner besten nicht in Berlin erzielten Zeit kam ich im Feld der über 30000 Teilnehmer als siebtbester Deutscher auf Platz 777. Mehr zu diesem Rennen findet ihr in meinem London-Marathon-Special und in meinem Foto-Special.

Paderborner Osterlauf, 10 km, 14.04.2001

War ich in der Vorwoche in Brunssum noch von den Nachwirkungen meiner Erkältung gehandicapt, so konnte ich in Paderborn wieder im Vollbesitz meiner Kräfte an den Start gehen. Und schon sehr früh merkte ich, dass ein schnelles Rennen möglich war. Aggressiv und hochmotiviert lief ich den ersten Kilometer in 3:30 min an, nach zwei Kilometern lag meine Zwischenzeit sogar unter sieben Minuten. Mit 18:02 Minuten war ich bei Halbzeit sogar schneller als bei meinem besten Fünf-Kilometer-Rennen in diesem Jahr. Hätte ich nicht mit einem kleinen Durchhänger zwischen Kilometer 7 und 9 einige Sekunden liegen gelassen, wäre vielleicht sogar noch eine bessere Zeit möglich gewesen als die 36:54 min, die gerade einmal zwei Sekunden langsamer waren, als meine Saisonbestzeit von Leverkusen. Im Gesamteinlauf kam ich auf Platz 120, in der M30 belegte ich Platz 33.

Parelloop Brunssum/NL, 10 km, 08.04.2001

Ganz im Zeichen des neuen Weltrekordes von Sammy Kipketer stand der Parelloop im niederländischen Brunssum. Auf dem zweimal zu durchlaufenden Rundkurs durch die kleine limburgische Stadt ganz in der Nähe der deutschen Grenze legte der Ausnahmeathlet aus Ostafrika vom Start weg ein Höllentempo vor. Als er nach 27:18 Minuten die Ziellinie überquerte, hatte ich noch fast drei Kilometer vor mir. Allerdings war ich schon froh, überhaupt mit dabei sein zu können, denn eine Erkältung mit hohem Fieber hatte mich in der Vorwoche außer Gefecht gesetzt. So war es kein Wunder, dass mir noch spürbar die Kraft in den Beinen fehlte, um ein hohes Tempo laufen zu können. Außerdem war das Teilnehmerfeld zwar in der Spitze stark besetzt, dahinter klafften jedoch teilweise große Lücken zwischen den einzelnen Teilnehmern und so musste ich fast zwei Drittel der Strecke im Alleingang laufen. Immerhin konnte ich so natürlich auch den Applaus der zahlreichen Zuschauer für mich alleine auskosten. Als Endzeit waren 38:37 Minuten das Äußerste was für mich an diesem Tag möglich war.

Posno Sport 1/4Marathon Weert/NL, 25.03.2001

Eigentlich stand ja für dieses Wochenende der CPC-Halbmarathon in Den Haag auf dem Programm, doch nach den letzten Ergebnissen und den Trainingswerten fühlte ich mich einfach noch nicht in der Form, um eine Zeit im Bereich meiner Bestzeit laufen zu können. So entschied ich mich kurzfristig dafür, auf das Rennen in Den Haag zu verzichten und statt dessen im grenznahen Weert über die Viertelmarathondistanz (10,5 km) an den Start zu gehen. Leider verhinderte kräftiger Gegenwind auf einer über ein Kilometer langen, zweimal zu laufenden Geraden eine schnelle Zeit, andererseits machten die taktischen Windschatten-Spielereien auf dieser Passage auch den Reiz dieses Rennens aus. Nach einer 5km-Zwischenzeit von 18:40 Minuten erreichte ich das Ziel nach 39:27 Minuten auf Platz 25, in der M30 wurde ich Fünfter.

Neandertallauf, Erkrath, 5 km, 18.03.2001

Eine fast exakte Kopie des letztjährigen Rennverlaufes erlebte ich beim diesjährigen Neandertallauf. Wie im Vorjahr setzten sich zwei Läufer gemeinsam vom Rest des Feldes ab und ich konnte mir das Geschehen an der Spitze von der Logenposition ansehen, ohne jedoch selbst in den Kampf um den Sieg eingreifen zu können. Während ich vor Jahresfrist aber schon sehr früh den dritten Platz sicher hatte, konnte ich diesmal noch bis zur Hälfte der Distanz einen Mitläufer hinter mir hören. Erst danach konnte ich mich entscheidend absetzen und überquerte nach 18:17 Minuten die Zielline. Da der im Gesamtklassement zweitplatzierte Läufer noch der Jugendklasse angehörte, belegte ich in der Männerklasse den zweiten Platz.

20 van Alphen, Alphen/NL, 20 km, 11.03.2001

Bei diesem Rennen musste ich schmerlich erfahren, wie verhängnisvoll sich ein viel zu schneller erster Kilometer auf einer so langen Distanz auswirken kann. Im stark besetzten Teilnehmerfeld hatte ich mich am Start mitreißen lassen und schon nach 3:28 Minuten passierte ich die erste Kilometermarkierung, rund 20 Sekunden schneller als geplant, bei Kilometer 2 standen 7:10 Minuten auf der Uhr. Nach fünf Kilometern hatte ich zwar mit 19:11 Minuten genau meine geplante Durchgangszeit, doch da konnte ich mein geplantes Tempo schon nicht mehr laufen. So beschränkte ich mich darauf, auf eine Endzeit von unter 1:20 Stunden durchzulaufen und die Stimmung entlang der Strecke zu genießen. Mit 1:19:30 Stunden erreichte ich schließlich auf Platz 71 der Männer-Hauptklasse das Ziel.

Rund ums Bayerkreuz, Leverkusen, 10 km, 04.03.2001

Beim stark besetzten Straßenlaufklassiker "Rund ums Bayerkreuz" in Leverkusen konnte ich mich gegenüber der Vorwoche nochmals steigern. Auf dem viermal zu laufenden Rundkurs war ich auf den ersten fünf Kilometern mit 18:10 Minuten fast genauso schnell wie vor Wochenfrist in Mönchengladbach. Auf der zweiten Hälfte der Renndistanz fehlte mir zwar dann noch das Stehvermögen um das Tempo bis zum Ende durchzuhalten, aber mit 36:51 Minuten konnte ich mein selbstgestecktes Ziel, unter 37 Minuten zu laufen, erreichen.

Straßenlauf Mönchengladbach-Hardt, 5 km, 24.02.2001

Nach dem guten Rennen von Diekirch war ich natürlich gespannt, wie ich mich bei meinem ersten Saisonrennen auf der Straße schlagen würde. Bei strahlendem Sonnenschein aber Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt konnte ich mit 18:05 Minuten ein ansprechendes Rennen laufen. Nach einem schnellen Auftaktkilometer in 3:24 Minuten passierte ich die folgenden Kilometermarkierungen in gleichmäßigem Tempo nach 7:04, 10:45 und 14:25 Minuten. Ein seltenes Erfolgserlebnis hatte ich auf der Zielgeraden, als ich einen Zweikampf im Spurt für mich entscheiden konnte. Im Gesamtklassement kam ich auf Platz 18, in der M30 wurde ich Zweiter. 

Eurocross Diekirch/Lux, 18.02.2001

Über ein richtig gutes Rennen konnte ich mich beim Eurocross im luxemburgischen Diekirch freuen. Mit 27:34 Minuten war ich über die 6590 Meter lange Strecke fünfzig Sekunden schneller als letztes Jahr an gleicher Stelle und kam damit auf Platz 19. Hatte ich in der Anfangsphase des Rennens auf der steilen Bergabpassage einige Plätze verloren, so konnte ich auf den flachen Wiesenpassagen und auf dem kräftezehrenden Anstieg verlorenen Boden wieder gutmachen. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen verfolgten zahlreiche Zuschauer die Rennen am Centre Sportif.

Crosslauf "an Romersmühle", Hückelhoven, 10.02.2001

Nicht ganz so gut wie erhofft lief es für mich bei meinem Saisonauftakt in Hückelhoven. Auf dem anspruchsvollen Rundkurs beim Cross "an Romersmühle" fehlte mir einfach noch die Tempohärte, um die 8,5 Kilometer schneller als in 35:57 Minuten zurückzulegen. Im Gesamtklassement kam ich auf Platz 14, in der M30 wurde ich Zweiter. Glück hatte ich in der ersten Runde, als ich nur mit knapper Not einen Sturz vermeiden konnte.

Ratinger Silvesterlauf, 10 km, 07.01.2001 

Obwohl der Name der Veranstaltung etwas anderes vermuten lässt, war das neue Jahr beim Startschuss schon eine Woche alt. Für mich war dieses Rennen eine gute Gelegenheit meine derzeitige Form zu überprüfen. Da für mich nach den vielen Trainingskilometern der letzten Wochen eine schnelle Endzeit noch nicht möglich gewesen wäre, machte ich mir wie schon in den Vorjahren den Spaß, mich am Start ganz hinten ins Feld der Jogger einzureihen. Von dort versuchte ich dann, mein Tempo über die gesamten zehn Kilometer immer weiter zu steigern. Nach 5:24 min hatte ich den ersten Kilometer absolviert, die Drei-Kilometer-Marke passierte ich nach 14:40 min, nach 23:14 min hatte ich die Hälfte der Distanz zurückgelegt. Kurz darauf kam wurde es dann zum ersten mal schnell, denn als mich der führende Kenianer überrundete, hängte ich mich für rund 100 Meter in seinen Windschatten. Bis zum Ende der zweiten von drei zu laufenden Runden nach exakt 30 Minuten hatten mich noch weitere zehn Läufer überrundet. Und in der letzten Runde konnte ich dann endlich Gas geben. Nachdem ich km 9 nach 39:04 min erreicht hatte, überquerte ich die Ziellinie nach 42:44 min.

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