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| 10. Oktober 2004, 8.00 Uhr, Startnummer 635, 3:07:40 | |||
| Der zweite Versuch
Nur zwei Wochen nachdem ich den Berlin Marathon gelaufen war, ging ich in
Chicago erneut an den Start eines Marathons. Nachdem es in Berlin nicht mit
einer Zeit unter drei Stunden geklappt hatte, wollte ich es hier noch einmal
versuchen. Gemeinsam mit 40.000 Mitläufern machte ich mich auf den Weg durch die Straßenschluchten der Stadt am Lake Michigan. Nachdem ich schon nach sieben Sekunden die Startlinie überquert hatte, lief ich die ersten Kilometer sogar noch ein Stück schneller als in Berlin. Vor allem die langen Geraden machten es wesentlich leichter, ein gleichmäßiges Tempo zu laufen, außerdem war das Teilnehmerfeld bei weitem nicht so dicht gedrängt wie in Berlin. |
Das Rennen in Bildern
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| An der Halbmarathonmarke war ich zwar noch ein paar Sekunden schneller
als in Berlin, und selbst bis km 30 nur unwesentlich langsamer als vor zwei
Wochen, danach kam aber diesmal ein deutlicherer Leistungseinbruch.
Spätestens jetzt merkte ich, dass zwei Marathons am Leistungslimit innerhalb
von zwei Wochen wirklich nicht möglich sind. Zu allem Überfluss
machte sich nun auf den letzten Meilen bis zum Ziel ein störender Gegenwind
bemerkbar, der auch dafür sorgte, dass der Kenianer Evans Rutto, der
lange Zeit auf Streckenrekordkurs unterwegs war, deutlich über seiner
Bestmarke aus dem lezten Jahr blieb. Immerhin schaffte ich am Ende mit 3:07:40 meine beste Marathonzeit bei einem Rennen in Nordamerika. Im Gesamtklassement kam ich auf Platz 1085, in der Altersklassenwertung belegte ich Rang 285. |
Meine Zwischenzeiten
5 km |
10 km |
15 km |
20 km |
Halbm. |
25 km |
30 km |
35 km |
40 km |
Ziel |
20:58 |
21:11 |
21:21 |
21:25 |
21:37 |
22:36 |
23:22 |
24:28 |
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20:58 |
42:09 |
1:03:30 |
1:24:56 |
1:29:50 |
1:46:33 |
2:09:10 |
2:32:33 |
2:57:01 |
3:07:40 |
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| Vor dem Start... | ...und im Ziel |
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